Unterwegs im Wahlkreis

 

12.08.2010

Triathlon durch den Wahlkreis mit Fraktionsvorsitzendem Peter Hauk MdL

Monika Bormann MdL bedankt sich bei Peter Hauk MdL für sein Kommen

 

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, besuchte auf Einladung von Monika Bormann MdL am 12. August 2010 den Wahlkreis Tübingen. Das Tagesprogramm war ausgelegt auf Kultur, Radfahren, Besichtigungen innerstädtischer Entwicklungen und Bebauungen in Tübingen, Wandern, Stocherkahn-Fahrt, Bericht „Aktuelles aus der Landesregierung“ und gemütliches Beisammensein.

Um 10.00 Uhr fanden sich ca. 40 Teilnehmer in Bebenhausen ein. Dort wurden Sie von Martin Strittmatter, dem neuen Leiter der Forstdirektion des Regierungspräsidiums Tübngen, mit Brezeln und Kaffee willkommen geheißen.  Beim anschließenden Rundgang erfuhren die Teilnehmer, in welchen Räumen der damalige  Landtag seine Sitzungen abhielt. Von 1946 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg im Jahr 1952 hatte der Landtag Württemberg-Hohenzollern im Kloster Bebenhausen seinen Sitz.

Anschließend ging es weiter in die Tübinger Gartenstraße. Teils mit Fahrrad oder Bus trafen alle fast zeitgleich in der Tübinger Gartenstrasse ein. Dr. Albrecht Kühn und Ulrich Latus führten zu den markanten Stellen der aktuellen Bauentwicklung in der Gartenstrasse. Dr. Kühn berichtete: „Die Anwohner haben eine Bürgerinitiative gebildet und wehren sich gegen die Verdichtung auf dem Gelände des Kreisaltenheims sowie die Errichtung von Mehrfamilienhäusern in der Gartenstrasse.“ Dieser Bebauung würden noch vorhandene Grünflächen und auch Teile des Spielplatzes zum Opfer fallen. Peter Hauk MdL betonte, dass die Verdichtung von Städten notwendig wird, wenn die Bevölkerung nicht mehr wächst. Jedoch darf dies nicht um jeden Preis geschehen. Jede veränderte Bebauung soll sich natürlich auch ins Stadtbild einfügen.

Mit dem Bus ging es dann durch die Mühlstrasse, vorbei an der Mensa der Universität Tübingen. Dort wurde der neue Campus thematisiert. Am Schloss Hohenentringen angekommen, begrüßte der Schlossherr Baron von Ow-Wachendorf die Gruppe und gab einen kurzen Einblick in die Geschichte seiner Familie und des Schlosses. Beim anschließenden Mittagessen konnte man sich stärken für die wunderschöne Wanderung nach Unterjesingen zum Wengerter Richard Müller.
Im Weinbesen von Richard Müller konnte die Gruppe dann die exzellenten Weinproben der Trauben Unterjesingens genießen. Jede Weinsorte wurde von Richard Müller gepriesen und vorgestellt. Auch die kulinarische Seite kam nicht zu kurz. Peter Hauk MdL bedankte sich  bei Familie Müller für die fürstliche Bewirtung und regte an, zu überlegen, ob die nächste Weinkönigin nicht aus dem Hause Müller kommen könne.

In guter Laune ging es anschließend mit dem Bus nach Rottenburg zum Stocherkahn fahren und anschließend in den Biergarten Schänzle. Hier erwarteten noch viele Bürger die gesamte Gruppe. Peter Hauk MdL berichtete Aktuelles aus der Landesregierung und stand für spezielle Fragen der Mitbürgerinnen und Mitbürger  zur Verfügung. Bevor er wieder Richtung Stuttgart aufbrach, bedankte er sich bei Monika Bormann MdL für den gelungenen Tag. Die Landtagsabgeordnete ihrerseits bedankte sich bei dem Fraktionsvorsitzenden für sein Kommen und überreichte ihm als kleines Dankeschön ein Buch eines regionalen Autors als Lektüre seines bevorstehenden Urlaubs.

 

 


 

21.07.2010

Vortrag bei der Senioren Union Tübingen

 

Monika Bormann MdL spricht über aktuelle Themen aus dem Lantag

 

Am Mittwoch, dem 21. Juli war Monika Bormann MdL zum wiederholten Male zu Gast bei der Senioren Union Tübingen.
Im Tübinger Restaurant „Meteora“ kamen Mitglieder der Senioren Union zusammen, um von Monika Bormann MdL Neuigkeiten aus dem Landtag zu erfahren und gemeinsam über verschiedene Themen zu diskutieren.
Die Abgeordnete stellte die Neuerungen der Dienstrechtsreform vor und ging dabei vor allem auf die Erhöhung der Lebensarbeitszeit ein, die sich in den nächsten Jahren in verschiedenen Schritten vollziehen wird.
Ein weiteres Schwerpunktthema war die Bildungspolitik: Monika Bormann MdL erklärte das Konzept der Werkrealschule und die Verbesserungen in der Durchlässigkeit des Bildungssystems, die sich durch diese neue Schulform ergibt.
Monika Bormann MdL: „Durch die Werkrealschule sollen mehr Kinder als bisher zu einem höheren Schulabschluss geführt werden. Bildung ist unser wichtigstes Kapital für die Zukunft, deswegen ist dieses Ressort auch in Zeiten der Krise nicht von Einsparungen betroffen. An der Qualitätsoffensive Bildung, die ein Investitionsvolumen von insgesamt 530 Millionen Euro hat, wird nicht gespart.“
Im Anschluss an den Vortrag hatten Interessierte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit der Abgeordneten zu diskutieren.

 

 


 

 

05.07.2010

Preisverleihung Schülerwettbewerb

Preisträger mit Schulleiter Anton Hofmann, Monika Bormann MdL und betreuender Lehrerin Ruth Mathey-Drumm (hinten rechts)


„Komm heraus, mach mit!“ – so lautete das diesjährige Motto des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg zur Förderung der politischen Bildung. Zum 52. Mal hat der Landtagspräsident im vergangenen Jahr mit diesem Motto alle Schülerinnen und Schüler Baden-Württembergs ab der 9. Klasse aufgerufen, zu brisanten politischen Themen Stellung zu nehmen.
Zum vierten Mal in der Geschichte des Schülerwettbewerbs wurde dabei die 4.000er-Marke bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern überschritten.
Monika Bormann MdL freute sich über dieses gute Resultat: „Heutzutage gibt es sehr viele verschiedene Wettbewerbe, an denen Jugendliche teilnehmen können. Dass ein Wettbewerb zur politischen Bildung derartig gut angenommen wird, setzt ein positives Signal gegen die Politikverdrossenheit.“

Der Schülerwettbewerb des Landes will junge Leute auf Politik neugierig machen und zu kritischem und tolerantem Engagement für die Demokratie erziehen.  
Monika Bormann MdL: „Bildung prägt die Persönlichkeit und stiftet Selbstvertrauen, Bildung entscheidet über Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung. Gute Bildung ist Voraussetzung für eine freiheitliche, demokratische und solidarische Gesellschaft.“

Die Abgeordnete gratulierte abschließend allen 24 Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihrem Erfolg und bedankte sich bei der betreuenden Lehrerin Frau Mathey-Drumm.

 

 


 

 

12.06.2010

Kreisversammlung des DRK Tübingen

Bruno Gross (Kreisgeschäftsführer des DRK), Hans Heinz MdL, Monika Bormann MdL

 

Am Samstag, dem 12. Juni 2010 war Monika Bormann MdL zu Gast bei der Kreisversammlung des DRK in Gomaringen.
Auf der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt, Neuerungen im Aufgabenbereich des DRK vorgestellt sowie der neue Kreisvorstand und der Geschäftsführende Vorstand gewählt.
Monika Bormann MdL bedankte sich beim DRK Kreisverband Tübingen für seinen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung im Kreis: „Die Bedeutung des DRK geht jedoch noch weit über Rettungseinsätze oder Betreuungsangebote hinaus. Der Verband erfüllt auch wichtige Vorbildfunktionen gegenüber Jugendlichen, denn die Bereitschaft zu helfen und die Garantie, dass man sich immer auf das DRK verlassen kann, stärkt nicht nur das Verantwortungsbewusstsein, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander.“

Monika Bormann MdL ging auch auf die neue einheitliche Notrufnummer sowie die Integrierte Leitstelle im Kreis Tübingen ein. Bisher war es so geregelt, dass Rettungsdienst und Feuerwehr unterschiedliche Rufnummern hatten. Dank einer europaweiten Regelung ist nun auch vor zwei Monaten eine einheitliche Notrufnummer in Tübingen eingerichtet worden. Die 112 ist inzwischen europaweit die einheitliche Notrufnummer für Rettungsdienst und Feuerwehr.

Seit mehreren Jahren wird außerdem die Einrichtung einer Integrierten Leitstelle im Landkreis Tübingen diskutiert. Diese Leitstelle hätte eigentlich bereits Anfang dieses Jahres umgesetzt werden müssen, doch dank intensiver Bemühungen auch von Seiten der Abgeordneten Monika Bormann und Hans Heinz wurde eine Übergangsfrist von zwei Jahren gewährt. Monika Bormann MdL: „Für diese Neuorganisation wünsche ich mir eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten um Wohle der Bürgerinnen und Bürger dieses Landkreises. Die Landesregierung ist sich sicher, dass die Bildung einer Integrierten Leitstelle in Tübingen noch höhere Qualität der Disponenten mit sich bringt.“

 

 


 

 

20.04.2010

Gastvortrag bei der Senioren-Union in Rottenburg

Am 20.4.2010 war Monika Bormann MdL zu Gast bei der Senioren-Union Rottenburg im Gemeindesaal St. Martin. Die Abgeordnete referierte über „Aktuelles aus dem Landtag“.Es kamen u.a. folgende Themen zur Sprache: Alkoholverbot an Tankstellen, Werkrealschulen im Wahlkreis, Landespflegegesetz, Kinderbetreuung, Dienstrechtsreform, Stuttgart 21, Ausbau der Gäubahn, gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder.

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Monika Bormann MdL gab es eine sehr angeregte und fachkompetente Diskussion der Teilnehmer. Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende, Herr Hermann Ströbele bei Frau Monika Bormann MdL sehr herzlich für den aufschlussreichen und gut verständlichen Vortrag und bedauerte ausdrücklich, dass Frau Bormann MdL nicht mehr als Landtagsabgeordnete kandidiert.

 


 

13.04.2010

Bildungspolitische Veranstaltung mit Volker Schebesta MdL

Monika Bormann MdL, Voker Schebesta MdL (bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Dr. Susanne Pacher (Leiterin der Schulabteilung des Regierungspräsidiums Tübingen), Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan.

 

Am Dienstag, dem 13. April 2010, kam Volker Schebesta MdL auf Einladung von Monika Bormann MdL nach Rottenburg, um dort gemeinsam mit Schulrektoren, Schulrektorinnen und Elterbeiratsvorsitzenden aus dem ganzen Wahlkreis über die neuesten schulpolitischen Entwicklungen zu debattieren. Der Offenburger Abgeordnete ist bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und außerdem Vorsitzender des Arbeitskreises Schule, Jugend und Sport.

Monika Bormann MdL betonte, dass Schulpolitik nach wie vor eines der wichtigsten Themen im  Landtag sei. Anknüpfend an ihre letztjährige bildungspolitische Veranstaltung mit dem damaligen Kultusminister Helmut Rau lud die Abgeordnete Rektoren, Rektorinnen und Eltern erneut zur Diskussion über schulpolitische Reformen ein. Monika Bormann MdL betonte außerdem den Integrationscharakter der Schulen: „Unsere Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und behinderten Kindern. Durch den gemeinsamen Unterricht  wird das gegenseitige Verständnis füreinander gefördert und werden den Kindern mehr ihre Gemeinsamkeiten als ihre Unterschiede aufgezeigt.“

Volker Schebesta MdL fasste anschließend in einem kurzen Vortrag die Veränderungen und Neuerungen in der Schulpolitik zusammen, die in den letzten Jahren von der Landesregierung auf den Weg gebracht wurden: „Mit der Qualitätsoffensive Bildung und der damit verbundenen Gesamtinvestition von rund 530 Millionen Euro wurde ein wichtiger Schritt getan, um den Klassenteiler abzusenken, mehr Lehrer einzustellen, die Lehrpläne zu flexibilisieren und die Durchlässigkeit der Bildungsabschlüsse zu erhöhen.“

Wichtig sei es außerdem, die alternativen Bildungswege zu stärken und Betriebe mehr in die Arbeit der Schulen zu integrieren, um den Schülern leichter Zugang zu Ausbildungsplätzen zu ermöglichen. Des Weiteren sollen die Schulen durch eine Umgestaltung der Lehrpläne mehr Freiräume bekommen, damit noch besser auf die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Volker Schebesta MdL hob auch die Wichtigkeit der Enquetekommission im Landtag hervor, zu deren stellvertretenden Mitgliedern auch Monika Bormann MdL gehört. Insbesondere will die Kommission auf Grundlage fundierter Daten die spezifischen Bildungsangebote bewerten und Ziele für deren Weiterentwicklung definieren. So soll die Qualität der Bildungsangebote sichergestellt werden.

In der anschließenden Diskussion kamen Themen wie Privatschulfinanzierung, Krankheitsvertretung, frühkindliche Förderung, soziale Integration und die Durchlässigkeit des Bildungssystems zur Sprache.

Monika Bormann MdL bedankte sich bei allen Gästen für die angeregte Diskussion: „Ein gutes und erfolgreiches Bildungswesen braucht per se die permanente Diskussion. Es ist unser Anspruch, unser Schulsystem kontinuierlich und systematisch weiter zu entwickeln und zu verbessern, damit alle Kinder in unserem Land mit den gleichen Chancen ins Schulleben starten und ihren Weg unabhängig vom Elternhaus erfolgreich gehen können.“

 


 

24.03.2010

Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Rottenburg-Oberes Gäu

Monika Bormann MdL berichtet aus dem Landtag. Links von ihr der Vorsitzende des CDU Ortsverbands Oberes Gäu, Horst Schuh, rechts vorne der Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher.

Am 24. März nahm Monika Bormann MdL zusammen mit der Vorsitzenden des CDU Stadtverbandes Rottenburg, Martina Müller, an der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Oberes Gäu in der Ergenzinger Gaststätte „Rose“ teil.

Der Vorsitzende, Horst Schuh, gab an diesem Abend bekannt, dass er als Nachfolger von Monika Bormann MdL gerne in den Landtag einziehen möchte und hat um Unterstützung bei der Nominierung gebeten.

Karl-Heinz Fischer bedauerte ausdrücklich, dass Frau Bormann nicht mehr als Landtagsabgeordnete kandidiert und bedankte sich bei ihr sehr herzlich für ihr besonderes Engagement und hervorragende Arbeit während ihrer Amtszeit. Karl-Heinz Fischer hat gebeten, Horst Schuh bei seiner Kandidatur als Nachfolger für Monika Bormann MdL zu unterstützen.

Nach Abschluss der Wahlen unter Leitung von Martina Müller informierte Monika Bormann MdL über aktuelle Themen aus dem Landtag.

Die Werkrealschule DuGoNe wurde zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt, obwohl die Eltern und Lehrer einen guten Vorschlag dazu eingebracht haben. Monika Bormann MdL bedauert diesen Beschluss der Landesregierung ausdrücklich. Am 14. Oktober 2010 wird Frau Bormann in der neuen Werkrealschule Ergenzingen ausführlich zu diesem Schulsystem referieren.  

Außerdem versprach sie, alle Maßnahmen zur Erhaltung bzw. zum Ausbau des Projekts Gäubahn im Landtag zu unterstützen.

Abschließend erklärte Monika Bormann MdL einige Neuerungen der Dienstrechtsreform. Die Dienstrechtsreform umfasst neben Festlegungen der Lebensarbeitszeit, der Besoldung von Beamten auch die generelle Modernisierung des Dienstrechts. Besonders wichtig ist Frau  Bormann die Durchsetzung der unterhälftigen Teilzeit, die im neuen Eckpunktepapier endlich fest verankert wurde. Dies ist ein wichtiger Schritt für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 


 

23.03.2010

30 Jahre CDU Stadtverband Rottenburg am Neckar: „Ich habe gewusst, ich bin bei Freunden zu Hause“

 

Die Urgesteine des Stadtverbands Rottenburg mit der Stadtverbandsvorsitzenden Martina Müller, Innenminister Heribert Rech MdL und Monika Bormann MdL. Von links: Ehrenvorsitzender des Stadtverbands Dr. Friedhelm Repnik, Bruno Baur, Dr. Klaus Eisele, Reinhold Kiesel, Karl Stipani

 

Der CDU Stadtverband Rottenburg lud zum 30-jährigen Jubiläum ein. Das feierte am 23. März 2010 im Rottenburger Hotel Martinshof Martina Müller, die Vorsitzende des CDU Stadtverbands, mit ihren Gästen. Darunter die Landtagsabgeordnete Monika Bormann, Kreisvorsitzender Klaus Tappeser, Landrat Joachim Walter und Regierungspräsident Hermann Strampfer. Der Ehrenvorsitzende des Stadtverbands, Dr. Friedhelm Repnik, eröffnete den Festakt mit einem Grußwort. Er selbst war eines der Gründungsmitglieder und Stadtverbandsvorsitzender von 1982-1985 und 1994-2003.

Repnik machte deutlich, dass es dem Stadtverband, als einem Dachverband, immer wichtig war, die Selbstständigkeit der Ortsverbände in Rottenburg nicht einzuschränken. Man hat gesagt: „Die Ortsverbände sollten weiterhin arbeiten können.“ So stellte sich der Stadtverband auch unter das Motto: „Alle sollen mitmachen“.

Man versuchte, so Repnik, alle Vereinigungen und Gruppierungen in die Entscheidungsfindung einzubeziehen, denn nur so war es möglich, in Rottenburg den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Diese „Einheit der Vielfalt“ ist es sicherlich auch, welche die CDU in Rottenburg bis heute konstant ihre Mitgliederzahl halten lässt.

Auch lobte er die Frauenförderung, welche in Rottenburg durch die Vorsitzenden der Frauen-Union – Barbara Schäfer, Rose Hilbert und nun Monika Bormann – bereits sehr früh ihren Weg fand. Repnik sagte, er hat die CDU in Rottenburg stets als einen Freundeskreis verstanden. Gerne komme er immer wieder zu diesen Freunden zurück. Gemeinsam habe man bereits viel auf den Weg gebracht. Wenn man weiterhin als Freundeskreis zusammenhalte, betonte Repnik, sei Rottenburg eine Kraft im Kreis Tübingen, mit der man rechnen könne.
Im Anschluss an Repniks Grußwort sprach als Festredner Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech MdL. Dieser sprach unter dem Motto: „Politik für Menschen – Herausforderungen und Chancen.“ Er beglückwünschte den Stadtverband Rottenburg zu drei Jahrzehnten erfolgreicher Politik und erinnerte an das neue Jahr. Dieses, so Rech, bringe neben einem neuen Jahrzehnt auch neue Themen mit neuen Aufgaben für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit.
Die erste Herausforderung, betonte Rech, sei die Bewältigung der Krisenfolgen. Rech ist zwar optimistisch, dass die Krise zu meistern ist, man müsse aber „die Ärmel hochkrempeln, denn es gibt noch viel zu tun“. Optimistisch stimmen ihn die Grundlagen, die im Ländle gegeben sind. So habe man hier die Unternehmer, die treu zu ihrem Standort stehen und die die Verantwortung für ihre Mitarbeiter über den schnellen Profit stellen. Man habe die Ingenieure, die mit Freude an der Technik selbst im kleinsten Dorf Innovationen von Weltrang schaffen. Man habe die Handwerker und Facharbeiter, für die Qualität eine Frage der Ehre ist und ein erfüllter Arbeitstag zum Lebensgefühl gehört. Und es gibt sie noch, die Familien, in denen Kinder Vorbilder finden und wo sie Engagement und Verantwortung für andere, für Vereine und die Gesellschaft lernen.
Die ersten hundert Tage der Bundesregierung sah Rech allerdings kritisch: Die FDP habe „im Rausch der guten Wahlergebnisse noch nicht von Opposition auf Regierung“ umgeschaltet. Hingegen hätte sich die Opposition (die SPD) von „Vernunft und Verantwortung verabschiedet“. Von der Agenda 2010 wolle man nichts mehr wissen, dafür überhole man sich selbst links. Die Folge von diesem „Linksruck“ sei eine Radikalisierung der politischen Auseinandersetzungen: Bei der nächsten Bundestagswahl, schlussfolgerte Rech, werden sich ein bürgerliches und ein sozialistisches Lager gegenüber stehen.
Wenn man nun die Wähler auf der Grundlage einer erkennbaren christlichen Orientierung anspräche, die Botschaft vermittle, welche die CDU prägt, nämlich die der Bedeutung von Bildung und Freiheit, von Familie, zum Lebensschutz, zum Patriotismus und zur Leitkultur, dann bilden sich Chancen zum Erfolg. „Wer Erfolg haben will, darf keinen Zweifel an seinen Grundsätzen zulassen“, so der Rech. Unter anderem gehöre hierzu ein „starker, aber schlanker Staat“. Rech forderte eine radikale Ausgabenreduzierung. Falsch wäre es, die Steuern zu erhöhen, nur um den Haushalt in Ordnung zu bringen. Man dürfe den Blick auf morgen nicht verlieren. Es solle sich jeder Politiker fragen, „welche Folgen die eigenen Entscheidungen heute für die Kinder von morgen haben“.
Heribert Rech MdL begrüßte die Entwicklung des Konjunkturprogramms: In Baden- Württemberg standen insgesamt 2,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Er bedankte sich bei den „schnellen Entscheidern“ in den Kommunen für ihre Investitionen. So konnte mit Hilfe dieser Mittel in 1200 mittelständischen Unternehmen mit Bürgschaften und Kapitalhilfen Existenzen gesichert werden. Weiterhin gelte es die Wachstumskräfte zu stützen. Man müsse daher den Bürgern in der Mitte der Gesellschaft mehr von dem lassen, was sie selbst erwirtschaften. Rech: „Wer morgens aufstehe, um zu Arbeit zu gehen, wer sich engagiert und Verantwortung übernimmt, der muss am Ende mehr haben, als der, der um zwölf Uhr mittags ans Frühstücken denkt.“
Heribert Rech hob die Arbeit des ehemaligen Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger hervor. Dieser ließ es in den Jahren 2008 und 2009 zu keinen neuen Schulden kommen. Heute sei das Ziel zwar weiterhin der Schuldenabbau, aber nicht um jeden Preis. So würden keine Investitionen in diesem Jahr zum Chaos führen. Rech machte deutlich, dass auf dem Weg in ein neues Jahrzehnt die Bildung und Ausbildung entscheidender sein wird als alles andere.
Deshalb setze Baden-Württemberg über eine halbe Milliarde Euro zusätzlich für mehr Lehrer und kleinere Schulklassen ein. Man erhoffe sich dadurch einen besseren Unterricht. Ziel sei eine Förderung nach Maß anzustreben. Hierfür eigne sich das dreigliedrige Schulsystem bestens. Die Ideologie hingegen, die hinter den Einheitsschulen steht, lehnt Rech ab. Diese fungierten nach dem rot-grünen Ideal: „Für alle das Gleiche, für keinen das Richtige.“
Man dürfe die Eltern und Familien, die hinter den Kindern stehen, nicht vergessen. Diese müssen ihre Erziehungsverantwortung wahrnehmen. Jungen Menschen solle man Grenzen setzen. Hierzu brauche man die Eltern mehr denn je, denn der Staat könne nicht alles allein richten. Vom christlichen Menschenbild ausgehend, müsste man sich aber auch klar machen, dass „Vertrauen die stärkste Form der In-Pflichtnahme sei.“ Dies gelte nicht nur für Familien, denn in allen Bereichen der Gesellschaft brauche man das Engagement und die Mithilfe der Bürger. Heribert Rech MdL hob in diesem Zuge auch die Arbeit der Polizei hervor. Diese hätte immer wieder mit neuen Herausforderungen zu kämpfen.
Heribert Rech ist sich sicher, dass man die Krise meistern kann. Es ist aber unumgänglich, alle zu involvieren, meint er: „Familien, Senioren, Kinder, die Starken und besonders auch die, die unsere Solidarität brauchen.“ Nach außen hin mangele es an nichts in unserer Gesellschaft. Seit Winnenden wisse man aber, dass Zuwendung, beiderseitiges Zuhören und die Aufnahmebereitschaft für Probleme fehle. Daran müsse man gemeinsam arbeiten.

Christiane Merk

 


 

06.03.2010

Mit Gerhard Stratthaus MdL in Ergenzingen

 

Vorne: Monika Bormann MdL, Gerhard Stratthaus MdL, Horst Schuh (Vorsitzender CDU Ortsverband Oberes Gäu), Volker Derbogen (1. Bürgermeister Rottenburg) Christian Wehrle (Werksleiter BITZER)

 

Horst Schuh, Monika Bormann MdK, Gerhard Stratthaus MdL, Martina Müller (CDU Ortsverbandsvorsitzende  Rottenburg)

 

Am 4. März besuchte der ehemalige Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, Gerhard Stratthaus MdL, auf Vermittlung von Monika Bormann MdL die Firma Bitzer in Ergenzingen. Die Firma gehört zu den führenden Herstellern von Kältemittel-Verdichtern. Werkleiter Christian Wehrle erklärte: „Wir arbeiten ständig an Neu- und Weiterentwicklungen. Unsere Produkte sind gekennzeichnet durch hohe Effizienz, Kundenfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit.“
Das Unternehmen operiert weltweit in 90 Ländern mit insgesamt mehr als 2500 Mitarbeitern. Geführt wird es von Peter Schaufler, Senator h.c., der Allein-Gesellschafter der heutigen Unternehmensgruppe BITZER Kühlmaschinenbau GmbH & Co. Holding KG ist. 1979 übernahm Peter Schaufler das mittelständische Unternehmen von seinem Vater, expandierte zunächst in Europa und schließlich auch nach Übersee.
Seit 1985 hat die Firma Bitzer ihren Hauptsitz in Hailfingen. Das Werk im Gewerbepark Ergenzingen Ost wurde vor knapp zehn Jahren gebaut und umfasst eine Fläche von 50 000 Quadratmetern. 2004 wurde – rechtzeitig zum 70-jährigen Betriebsjubiläum – der Neubau des Technologiezentrums in Ergenzingen fertig gestellt. Bei einer Werksbesichtigung erklärte Christian Wehrle den Besuchern die Herstellung von Verdichtern: „Als essentieller Bestanteil von Normal- und Tiefkühlanlagen hat sich der Schraubenverdichter weltweit am Markt durchgesetzt. Wir produzieren jährlich etwa 25 000 Stück davon. Unsere automatisierte Produktion sorgt dabei für beste Qualität.“

Nach dem Rundgang durch die Produktionshalle lud der CDU Stadtverband Rottenburg und der Ortsverband Oberes Gäu in den Adolph-Kolping-Saal ein, wo Gerhard Stratthaus zum Thema  „Finanzkrise – Wirtschaftskrise – politische Krise?“ sprach. Seit Oktober 2008 ist der ehemalige Finanzminister des Landes Baden-Württemberg im Leitungsausschuss des Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin). Der Fonds hat die Aufgabe, das deutsche Finanzsystem wieder zu stabilisieren. „Der SoFFin hat ein Finanzierungsvolumen von 100 Mrd. Euro, womit das Eigenkapital von Banken gestärkt werden und die Liquidität gesichert werden kann“, erklärte Stratthaus.
Der Finanzexperte sprach über die kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und finanziellen Ursachen der Krise. Er unterstützte dabei auch die Reaktion der Bundesregierung auf die Krise: „Kanzlerin Angela Merkel und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück mussten unter allen Umständen verhindern, dass die Bürger zu Bank gehen und ihr ganzes Geld abheben. Deswegen behaupteten sie geschlossen, die Einlagen der Bankkunden seien sicher. Das war eine sehr mutige Aussage“, so Stratthaus. Er lobte, dass es Merkel und Steinbrück auf diese Weise gelungen sei, den Bürgern Vertrauen zu vermitteln: „Genau darum geht es doch vor allem – auch bei den Bankgeschäften. Das Wort ‚Kredit’ kommt von ‚credo’, woraus sich ‚Glaube’ ableitet. Die Banken müssen sich wieder ihrer Rolle als dienende Institution bewusst werden, um sich den Glauben, die ‚Kreditwürdigkeit’ wieder zurückzuverdienen. Sie dürfen kein ‚Casino’ mehr sein, das keine realwirtschaftlichen Gewinne einfährt.“ Zum Schluss plädierte Stratthaus für eine Kultur der Mäßigung: „Ohne Regulierungen geht es nicht. Wir brauchen gewisse Freiheiten, aber das innerhalb eines klar umgrenzten Ordnungsrahmens. Freiheit und Ordnung zusammen – genau das sind letztlich auch die Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft.“

 


 

08.02.2010

Monika Bormann MdL schreibt an Regierungspräsident Herrman Strampfer zum Thema Krankheitsvertretung an den Tübinger Schulen. Den Brief finden Sie hier.

 


 

25.01.2010

Mehr als Mensa

Hoch über dem Studentendorf auf Waldhäuser-Ost - Von den Investitionen des Studentenwerks in Wohnraum für die Studierenden machte sich Monika Bormann MdL auch ein Bild aus der Vogelperspektive. Von links: Dr. Hans Reiter vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Studentenwerksgeschäftsführer Oliver Schill, Monika Bormann MdL, Sabine Kurtz MdL und Matthias Kessner, Sachbearbeiter in der Abteilung Bauwesen des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim



Am 25. Januar machte sich Monika Bormann MdL ein Bild des Studentenwerks, das inzwischen nicht nur die Studenten in Tübingen und Hohenheim mit Wohnraum und Essen versorgt, sondern neben anderen beispielsweise auch die Hochschulmensa in Rottenburg betreibt. Über 400 Mitarbeiter verfügt Geschäftsführer Oliver Schill. „Wir sind keine Würstchenbude – zumindest keine kleine“, meint er und verweist auch auf ein jährliches Budget von 40 Millionen Euro.


Als erstes bedeutete Schill zusammen mit dem Abteilungsleiter Hochschulgastronomie, Wolfgang Hospach, unserer Abgeordneten, die ihre Kollegin Sabine Kurtz MdL aus Leonberg mitgebracht hatte, warum das Studentenwerk einer neuen Mensa bedarf. Schill: „Man würde eine Mensa heute so nicht mehr bauen“. Die Lagerräume seien auf Konserven ausgerichtet, die Kühlhäuser daher viel zu klein, da heute auf Tiefkühlkost gesetzt werde. Zudem bekamen die Abgeordneten zahlreiche Bauschäden gezeigt und eine viermal so hohe Heizkostenrechnung wie bei einem „guten Haus“ präsentiert. Aber, so die Argumentation des Studentenwerks: „Wir sind nur Nutzer dieser Einrichtung. Was die Uni nach einem eventuellen Neubau mit der alten Mensa macht, ist für uns nicht die primäre Frage“.


Wichtiger sei es da, eine Professionalität wie bei einer Fastfood-Kette zu bieten. „Das Studentenwerk muss alles können und machen und kosten soll es auch nichts“, erklärte Schill die Erwartungshaltung der Nutzer. Nicht ganz billig dagegen die Kindertagesstätte in der Wilhelmstraße 97, die als nächstes besucht wurde. Jedoch, so wurde von der Abteilungsleiterin Soziale Dienste, Gisela Geng-Hulkkonen und der Leiterin der Tübinger Kindertagesstätten des Studentenwerks, Gabriele Schlegl, erklärt, würde der Beitrag das Essen enthalten. Und Schill: „Ich würde meinen, dass die Qualität besser ist, als in städtischen Einrichtungen“. Insgesamt betreut das Studentenwerk in Tübingen 220 Kinder. Ihnen wird fast durchweg eine Betreuungszeit von zehn Stunden geboten. Die Semesterferien würden sie nicht mehr wahrnehmen, so die beiden Frauen, denn der Betreuungsbedarf bleibe das ganze Jahr über derselbe.


Während die Kinder betreut werden, kümmern sich deren Eltern ums Studium. Wohnen können sie während dieser Zeit zum Beispiel im Studentendorf in Waldhäuser-Ost. 1850 Wohnheimplätze gibt es hier in den gerade frisch renovierten vom Berg leuchtenden Hochhäusern und darum herum. Stolz präsentierten der Abteilungsleiter Bauwesen, Dietmar Topka, und Sachbearbeiter Matthias Kessner unter anderem den großen Fassadenkollektor an der Hochhaus-Südseite. Ebenfalls als frisch renoviert erwiesen sich die ersten Studentenwohnheime im Französischen Viertel, die nach einem Essen in der im letzten Sommer umgestalteten Mensa Morgenstelle besucht wurden.


Schill sieht das Studentenwerk für 2012 gut gerüstet. Aus dem Konjunkturprogramm habe man schöpfen können, um Investitionen zu tätigen. Und noch einen Aspekt hat der Geschäftsführer im Blick: „Es ist eine wichtige Sache, was das Studentenwerk leistet, wenn man bedenkt, dass die Studenten künftig noch jünger das wohlige Heim verlassen müssen“.

 


 

11.01.2009

Monika Bormann setzt sich für Privatschulfinanzierung ein

Schulleiter Peter Pflaum-Borsi und Monika Bormann MdL

 

Am Montag, dem 11.01.2010 besuchte Monika Bormann MdL die Rottenburger Schule St. Klara, um sich mit Schulleiter Peter Pflaum-Borsi über die aktuelle Situation der Privatschulen zu unterhalten.
Der Schulleiter wies bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Schulgebäude auf die Investitionen hin, die in den letzten Jahren getätigt wurden: „St. Klara ist in den letzten Jahren unheimlich gewachsen. Neben der Realschule gibt es nun auch die Möglichkeit, das Progymnasium oder das Wirtschaftsgymnasium hier zu besuchen. Wir haben mittlerweile mehr als 1000 Schüler.“


Aus diesen Gründen mussten viele Bereiche der Schule umgebaut werden, um neue Räumlichkeiten zu schaffen. Auch eine energetische Sanierung kann nun mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm finanziert werden.
„Uns gehen langsam aber sicher die Gelder aus. Eine Privatschule kann sich nicht allein über Schulgelder finanzieren, wir sind auf die Unterstützung des Landes angewiesen. Wir hoffen sehr, dass die geplante Finanzierung von 80% durchgesetzt wird. Ansonsten wird es für viele sehr knapp werden“, so Peter Pflaum-Borsi.
Landtagsabgeordnete Monika Bormann, selbst ehemalige Schülerin von St. Klara, teilte die Bedenken des Schulleiters: „Privatschulen sind sehr wichtig – sie entlasten die staatlichen Schulen und sind oftmals Vorreiter für innovative Unterrichtsformen und neue Projekte. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur verantwortungsvollen Erziehung junger Menschen in Kindertageseinrichtungen, allgemein bildenden und beruflichen Schulen sowie in der außerschulischen Jugendbildung. Allerdings wird es schwierig werden, bei der derzeitig angespannten Haushaltslage die Deckung von 80% zu erreichen. Manche Schulen haben noch nicht einmal eine Finanzierung von 70%. Deswegen ist es mir ein wichtiges Anliegen, zunächst alle Schulen auf über 70% zu bringen. Aber natürlich werde ich für jeden Prozentpunkt kämpfen“, erklärte Monika Bormann MdL.


Die Ausgaben für Privatschulen betrugen im Jahr 2000 noch rund 233,4 Mio. Euro. Bis zum Jahr 2004 sind sie bereits um 20,4 % auf rund 280,9 Mio. Euro gestiegen, anschließend bis 2008 um weitere 22,8 % gegenüber dem Jahr 2004 auf rund 344,9 Mio. Euro. Im Haushalt für das Jahr 2009 wurden nunmehr rund 368 Mio. Euro eingeplant. Damit erhöhten sich die Ausgaben im Jahr 2009 gegenüber dem Jahr 2000 um knapp 58 %.

 

 


 

17.11.2009

Abschluss der Flurneuordnung in Starzach


Starzachs Bürgermeister Thomas Noé, Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL, Landrat Joachim Walter, Monika Bormann MdL, Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan

Auf Einladung von Monika Bormann MdL besuchte Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL am Dienstag, den 17. November 2009 die Gemeinde Starzach. Die Gemeinde entstand im Rahmen der Kreisreform in den 70er Jahren, zu ihr gehören Bierlingen, Börstingen, Felldorf, Sulzau und Wachendorf. Im Zentrum des Ministerbesuchs stand die Flurbereinigung: nach fast zwanzig Jahren soll die Flurneuordnung im Herbst 2010 abgeschlossen werden. „Die Flurneuordnung bringt nicht nur den Landwirten viele Vorteile, sondern sie steigert auch die Attraktivität der Gemeinde“, erklärte der Minister. Rund 4,2 Millionen Euro kostete die Flurbereinigung, davon wurden 2,5 Millionen Euro in ein neues Wegenetz investiert. Der Minister besichtigte gemeinsam mit Monika Bormann MdL, dem Starzacher Bürgermeister Thomas Noé, Landrat Joachim Walter, Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan, sowie mit Gemeinderäten, Vereinsvertretern und interessierten Bürgern die Starzacher Umgebung. Manfred Sautter von der Abteilung Flurneuordnung beim Landratsamt Tübingen lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Starzach: „Als wir angefangen haben, ging es um 1900 Hektar Land – 7000 Flurstücke, die über 1000 Eigentümern gehörten. Nach der Neuordnung werden wir nur noch 1000 Flurstücke haben.“ Im Zuge der Flurbereinigung wurden auch Feldkreuze und Flurdenkmäler in Eigeninitiative der Starzacher Bürger restauriert. Außerdem wurde gerade mit dem Bau einer Schutzhütte mit zugehörigem Grillplatz begonnen, auf den die umgebenden Wanderwege sternförmig zugeführt werden sollen.

Eine weitere Station des Ministerbesuchs war die Firma Löffler in Bierlingen. Malermeister Rainer Löffler bewirtete die Gäste und stellte seine Firma vor, die er mit Hilfe von Landesfördermitteln aus dem Ortskern von Bierlingen an den Ortsrand verlegen konnte: „Im Ort war kein Platz für neue Räumlichkeiten, der Umzug war dringend notwendig“, so Rainer Löffler. Minister Peter Hauk MdL betonte, wie wichtig es sei, traditionelles Handwerk im ländlichen Raum zu erhalten: „So werden Arbeitsplätze im Ort erhalten und das gemeinschaftliche Miteinander belebt. Deswegen fördert das Land nicht nur Gemeinschaftseinrichtungen und die innerörtliche Entwicklung im ländlichen Raum, sondern auch das private Gewerbe. Jedes Jahr vergibt das Land über 1000 Bürgschaften an private Gewerbe, die unter 100 Angestellte beschäftigen. Somit unterstützen wir viele mitteständische Unternehmen.“

Zum Abschluss des Besuchs zeigte sich Minister Peter Hauk MdL beeindruckt: „Ich habe heute ein sehr gutes Bild von Starzach bekommen. Eine Gemeinde, die so engagiert ist, hat bei mir einen Stein im Brett.“ Monika Bormann MdL erklärte darauf hin: „Daran werde ich zu gegebener Zeit erinnern!“

 


 

 

09.11.2009

Erziehung nach bewährtem Schema

Provinzoberin Schwester Lioba, Monika Bormann MdL, Schwester Ancelina


Am Montag, den 9. November 2009 besuchte Monika Bormann MdL den Seminarkindergarten St. Maria in Ergenzingen. Geführt wird der Kindergarten von den Schönstätter Marienschwestern, die seit fünfzig Jahren in ihrem Säkularinstitut auf der Liebfrauenhöhe selbst ihre Erzieherinnen ausbilden. Provinzoberin Schwester Lioba erklärte: „Unsere Pädagogik ist auf fünf Säulen aufgebaut, die von Pater Josef Kentenich entwickelt wurden. Diese Säulen sind Vertrauenspädagogik, Bewegungspädagogik, Idealpädagogik, Bindungspädagogik und Bündnispädagogik. So stehen die Kinder im Zentrum der erzieherischen Arbeit.“
Schwester Ancelina fügte hinzu: „Diese Säulen haben sich bewährt. Sie sind so oder in ähnlicher Form auch im neuen Orientierungsplan des Landes für Kindergärten verankert. Außerdem wurden bei uns schon immer mit den Bildungs- und Entwicklungsfeldern Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl, Werte und Religion gearbeitet. Auch diese Bereiche sind im Orientierungsplan aufgenommen worden.“ Die Schwestern lobten vor allem, dass im Orientierungsplan die Gebiete Werte und Religion aufgeführt werden. „Werte sind ein wichtiger Bestandteil der Erziehung. Heute leben allerdings viele Kinder in einem Wertevakuum. Diesen Raum zu füllen ist seit jeher Aufgabe der Kirche“, so Schwester Lioba. Monika Bormann MdL freute sich besonders darüber, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund den Kindergarten besuchen: „Wenn Kinder mit einem anderen ethnischen Hintergrund und anderer Religionszugehörigkeit einen katholischen Kindergarten besuchen, wird bereits im Kleinkindalter Toleranz und Offenheit gelernt. Dies ist für unser gesellschaftliches Miteinander äußerst wertvoll.“

 


 

28.10.2009

Besuch bei der Wüsten Welle Tübingen

Monika Bormann MdL, Matthias Xander, Sabine Kurtz MdL und Angela Schenkluhn

 

Ende Oktober trafen sich Sabine Kurtz MdL, Mitglied im Medienrat und im Medienpädagogischen Ausschuss der Landeszentrale für Kommunikation, und Monika Bormann MdL mit den Machern des Freien Radios „Wüste Welle“, das seit 1995 im Raum Tübingen-Reutlingen auf Sendung ist.

Untergebracht ist das Freie Radio im Sudhaus. Jeder darf hier auf Sendung gehen, nachdem er einen Workshop absolviert hat, Mitglied im Förderverein geworden ist und ein Sendekonzept vorgelegt hat. So gibt es Sendungen wie „Palavra“, die abwechselnd in Deutsch und einer anderen Sprache – hier Türkisch – gesendet werden. Einzelne können Radio genauso machen wie rund 30 Kinder und Jugendliche, die speziell betreut werden und auf drei Sendeplätzen erste Radioluft schnuppern dürfen.

„Wir kriegen immer öfter Anfragen von Schulen“, sagt Matthias Xander, einer der beiden hauptamtlichen Teilzeitangestellten des Radios. „Wir sind offen, aber das können wir irgendwann nicht mehr personell leisten“, meint Angela Schenkluhn. Das Radio lebe nicht von einer Grundförderung sondern nur von Projektförderungen, so die beiden.

Das neueste Projekt heißt „migradio“ und richtet sich an junge Leute mit Migrationshintergrund. Nach einer Einführung in den Radiojournalismus sollen die Jugendlichen aus erster Hand über die Lage von Migranten in der Region berichten.

Als Sprachrohr von Organisationen will sich das Freie Radio nicht sehen, weshalb zum Beispiel politische Jugendorganisationen nicht zu Wort kommen sollen. „Jede Person hat natürlich ein politisches Verständnis und kann seine Meinung äußern“, sagt Schenkluhn, aber, „wir verstehen uns schon als unabhängige Presse“. Politisches Verständnis und Kritikfähigkeit zu schaffen, sei ein Ziel ihrer Arbeit. Aber nicht Parteiverdrossenheit sondern eine generelle Politikverdrossenheit sei das heutige Problem.

 

 


 

10.10.2009

Verleihung des Beginenpreises

Gleichstellungsbeauftragte Dr. Susanne Omran, Stiftungsrätin Ingrid Schneider-Hofmann, Preisträgerin Rena Clara Junginger und Monika Bormann MdL

 

Am 10.10.2009 war Monika Bormann MdL als Festrednerin zu Gast bei der Beginenstiftung Tübingen. Die Stiftung wurde am 9. Oktober 2003 als gemeinnützige Stiftung für Frauen gegründet. Seitdem wird einmal im Jahr der Beginenpreis an eine alleinstehende Frau mit herausragendem sozialem Engagement verliehen. In diesem Jahr wurde die Kusterdingerin Rena Clara Junginger mit dem Beginenpreis ausgezeichnet. Die 23-jährige Lehramtsstudentin ist die jüngste Preisträgerin. Sie wurde für ihr Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet.

Monika Bormann MdL lobte die Preisträgerin für ihren selbstlosen ehrenamtlichen Einsatz: "Wir Frauen betrachten aufgrund unserer Erfahrungen und Lebensbedingungen unser Umfeld mit einem anderen Blick, haben eigene Vorstellungen von dessen Ausgestaltung und Entwicklung. Soziales oder politisches Engagement kann eine Chance sein, an Veränderungen in vielen Bereichen und auf entscheidender Ebene mitzuwirken. Wichtig sind Interesse an der Gesellschaft, Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Eine demokratische Gesellschaft, wie wir sie leben, braucht den Einsatz von engagierten und verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern, die Demokratie in Offenheit und in Respekt voreinander praktizieren. Unser Land braucht eine faire Ausgangslage für Frauen, damit eine gute gesellschaftliche Zukunft möglich ist!"

 


 

08.10.2009

Besuch der Tübinger Kreistagsmitglieder im Landtag

v.l.n.r.: Wilhelm Maier, Andreas Braun, Eugen Höschele, Monika Bormann MdL, Stefan Mappus, Dr. Albrecht Kühn, Oberbürgermeister Stephan Neher, Dr. Andreas Gammel

Am 08.10.2009 besuchten einige Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion auf EInladung von Monika Bormann MdL den Stuttgarter Landtag. Nach einem Besuch auf der Zuhörertribüne des Plenums bot sich die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Stefan Mappus.

Wichtige Themen waren Bildung, Familie, Umwelt, Landwirtschaft, Infratsruktur, Integration und Soziales.

 


 

04.10.2009

Schule mit Perspektiven

Schulleiter Peter Ammann, Monika Bormann MdL, Konrektorin Birgit Baumeister


Am 4. Oktober 2009 besuchte Monika Bormann MdL die Bästenhardtschule Mössingen-Belsen. Gegenwärtig wird die Grund- und Hauptschule von 375 Schülern besucht, darunter 305 Hauptschüler. Die Schule liegt in Mössingens jüngstem Teilort Bästenhardt, wo besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund leben.

"Bästenhardt ist ein Gebiet mit großer Fluktuation, hier kann man nicht auf gewachsene Strukturen zurückgreifen. Die Schule ist ein einzigartiger Treffpunkt in Bästenhardt, in diesem Gebiet gibt es sonst keine anderen räumlichen Möglichkeiten für Versammlungen", erklärte Schulleiter Peter Ammann. Gerade bei Schülern mit Migrationshintergrund sei es sehr wichtig, die Motivation zu fördern und deren Eltern mit ins Boot zu holen. Konrektorin Birgit Baumeister ergänzte: "Unsere Schule möchte einen Beitrag zur Integration leisten. Wir haben beispielsweise ein Frauencafé eingerichtet oder PC-Kurse für alle eingeführt. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Die Schule wird immer mehr nach außen hin geöffnet."

Die Bästenhardtschule bemüht sich außerdem, den Schülern den Übergang in eine Ausbildung oder auf eine weiterführende Schule zu erleichtern. Darüber zeigte sich Monika Bormann MdL besonders erfreut: "Wenn über die Hälfte der Hauptschüler den Wechsel auf eine weiterführende Schule schafft, wurde in der Hauptschule gute Arbeit geleistet."

 


 

03.10.2009

„Ganz neue Wege gehen“ - Finanzminister Stächele beim Einheitsbesen Rottenburg

Mitte: Finanzminister Willi Stächele; links: OB Stephan Neher, Landrat Joachim Walter; rechts: Andrea Schilling, Monika Bormann MdL

 

20 Jahre ist es nun her, dass der Eiserne Vorhang fiel, der die Deutschen in Ost und West trennte. Bereits ein Jahr nach dem Mauerfall erfolgte die deutsche Wiedervereinigung. Hier in Rottenburg begann gleichzeitig die schöne Tradition der Weinbesen des CDU-Ortsverbands. Seitdem treffen sich in jedem Jahr die CDU-Mitglieder Rottenburgs am Tag der Deutschen Einheit, um diesen Tag gemeinsam zu begehen.

In diesem Jahr war Finanzminister Willi Stächele MdL der Gastredner und sprach über „Unser Land – 20 Jahre nach dem Mauerfall“. Dabei ging es um den Prozess und die Perspektiven der deutschen Wiedervereinigung. Finanzminister Stächele betonte: „Dass wir heute in einem vereinten Land in einem geeinten Europa leben, zählt zu den größten Glücksfällen unserer Geschichte. Mit dem Mauerfall hat sich ein jahrzehntelanger Traum unseres Volkes erfüllt.“

Stächele bedauerte, dass nach einer aktuellen Umfrage die Hälfte der Bundesbürger die Auffassung vertrete, dass die ehemalige DDR kein Unrechtsstaat gewesen sei. „Um es ganz klar zu sagen: Die DDR war ein totalitärer Unterdrückungsstaat. Über 1000 Grenz- und Mauertote sind zu beklagen. Andersdenkende wurden drangsaliert. Als Demokraten sind wir zur Erinnerung und Aufklärung verpflichtet. Wir dürfen nicht zulassen, dass aus Nostalgie und zum Teil bewusster Geschichtsverfälschung nur noch die Erinnerung an einen vermeintlich fürsorglichen Solidarstaat zurückbleibt. Die Versuche vieler Linker, dies aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verdrängen, dürfen wir nicht zulassen“, unterstrich der Minister. Allerdings hätten gerade junge Menschen den Mauerfall nicht miterleben können. Daher sei es eine zentrale Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger dieses historische Ereignis immer wieder mit Leben zu füllen.

Im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung sagte der Finanzminister, dass große Fortschritte erzielt worden seien. Zwar lägen die neuen Länder bei der Produktivität noch deutlich hinter den westdeutschen Ländern. Die ostdeutsche Wirtschaft habe aber in den letzten 20 Jahren bereits große Fortschritte gemacht. Dazu käme eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur mit erstklassigen Hochschulen und nicht-universitären Forschungseinrichtungen. „Diese enorme Aufholleistung der neuen Länder bei der Wettbewerbsfähigkeit dürfen wir uns nicht kaputt reden lassen“. Fakt ist: „Es geht aufwärts“. Und deshalb ärgert es Stächele, wenn einige meinten, sie könnten den Kommunismus wieder aufleben lassen.

Mit der derzeit schwierigen Wirtschaftssituation müsse man offen und ehrlich umgehen. Die Situation werde sich wieder verbessern, aber man dürfe keine Wunder erwarten. Ein Wachstum der Wirtschaft dürfe nicht mehr mit neuen Schulden verbunden sein. „Welche Staatsausgaben sind unabdingbar?“, laute die entscheidende Frage gerade im Hinblick auf nachfolgende Generationen. Wichtig ist dem Minister dabei, dass die Menschen bei einer Prioritätensetzung beteiligt werden. Damit das gelingt, müssten die Menschen aber zuvor wissen, was alles auf dem „Altar der Ausgabenwünsche“ liegt. Stächele: „Das ist ein Kommunikationsprozess in nie dagewesener Form!“ Zuständigkeiten müssten überdacht werden. Es ginge nicht mehr, zu sagen, das liege im Zuständigkeitsbereich des Landes, und jenes in dem der Kommunen. Beispielsweise das Thema Kinderbetreuung sei ein gemeinsamer Schwerpunkt. Hier habe in den letzten Jahren auf allen Ebenen ein Prozess des Umdenkens eingesetzt. So müsse man in vielen Bereichen neue Wege gehen.

 


 

02.10.2009

Besuch der LVW. Eingliederungshilfe


Am 2.10.2009 besuchte die Landtagsabgeordnete Monika Bormann die Tübinger Zweigstelle der LVW. Eingliederungshilfe Rappertshofen Reutlingen im französischen Viertel. Nach der Begrüßung durch Norbert Peichel, den Bereichsmanager des GB Wohnen, Friedrich Haselberger, den Leiter der Abteilung Arbeiten in Rappertshofen, Joachim Kiefer, den Geschäftsführer und Harald Uetz, den Leiter des Bereichs Wohnen in Rappertshofen Reutlingen begann die Führung durch die Einrichtung. Das große Ziel des Heims in Rappertshofen Reutlingen ist die Dezentralisierung und Auslagerung von Betriebsstätten. In Tübingen sind der Post-Point mit einem gut ausgestatteten Buchladen, sowie die Werkstätte seit November 2008 in Betrieb. Auch die zugehörige, stationär betreute Wohngruppe und die sieben einzelnen, ambulant betreuten Wohnungen werden seit Ende letzen Jahres genutzt. Das hohe Ziel, so formulierte es Friedrich Haselberger, sei die Überleitung der Behinderten auf den ersten Arbeitsmarkt. Auf die Frage von Frau Bormann, wie denn um Aufträge geworben würde, antwortete Joachim Kiefer, „wie wollen nicht mit den Behinderungen der Menschen werben, sondern mit den Dienstleitungen“. Immer wieder suchte Monika Bormann das direkte Gespräch mit den Bewohnern und Mitarbeitern, um sich ein Stimmungsbild zu machen. Alle wirkten sehr zufrieden, das Konzept scheint aufzugehen. Die Behinderten durchlaufen zuerst einen zweijährigen Berufbildungsbereich und erhalten währenddessen einen Ausbildungslohn, anschließend werden sie von den erwirtschafteten Erlösen bezahlt. Nicht alle Mitarbeiter wohnen vor Ort, denn insgesamt stehen 16 Wohnplätze zur Verfügung. Allerdings ist das keine klare Begrenzung, erläuterte Norbert Peichel, denn man könne bis zu 20 Behinderte aufnehmen. Monika Bormann, die selbst bei der Diözese Rottenburg tätig ist, sprach das Problem des Einbindens Behinderter in den Arbeitsalltag an. Norbert Peichel und Harald Uetz wiesen jedoch darauf hin, dass es viele Menschen gibt, die keine Assistenz benötigen und sich kirchliche Einrichtungen und Unternehmen auf die >Einstellung dieser Behinderten spezialisieren könnte. Das wichtige am Konzept ist, dass Übergänge realisiert werden und keine Abschottung gegenüber der Umwelt erfolgt. Die Werkstätte dient als Rückzugsmöglichkeit und auch diejenigen, die es auf dem ersten Arbeitsmarkt versuchen, aber scheitern, erhalten wieder Unterstützung und Hilfe. Bei der anschließenden Besichtigung des Wohnbereichs fällt Monika Bormann sofort auf, dass die Wohnung ganz normal aussieht, hell und freundlich. Einzig die niederen Klinken weisen auf die Behinderung der hier lebenden Menschen hin. Letztendlich folgte noch ein offenes Gespräch in der Wohngruppe, die für den Besuch der Abgeordneten Butterbrezeln und Kaffee bereithielt.

 

 


 

28.09.2009

Chancen eröffnen

 

Tatjana Miljevic, Geschäftsführerin Margarete Lanig-Herold, Monika Bormann MdL

 

Am Montag, den 28. September 2009 besuchte Monika Bormann MdL das InFö-Zentrum für Bildung, Weiterbildung und Soziale Arbeit in Tübingen. Geschäftsführerin Margarete Lanig-Herold stellte die Einrichtung vor. Seit 1983 bietet das Zentrum verschiedene Bildungsangebote für Migrantinnen und Migranten aus allen Ländern der Welt an. Als Beratungsstelle und als interkulturelles Mehrgenerationenhaus unterstützt InFö außerdem eine schnelle Integration.

Gefördert wird das Zentrum vom Europäischen Sozialfonds, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, vom Bundesfamilienministerium und von der ARD-Fernsehlotterie. Außerdem ist InFö Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband.

Die gezielte Förderung der Migranten findet vor allem durch Alphabetisierungs- und Sprachkurse statt. „Gegenwärtig gibt es drei Kurse mit jeweils 15 Teilnehmern. Am Ende der Kurse können die Teilnehmer eine Sprachprüfung ablegen, die weltweit anerkannt wird“, erklärte Margarete Lanig-Herold.

Das InFö-Zentrum bietet jedoch nicht nur Sprachkurse an: zusammen mit Caritas und Diakonie werden Bewerbungstrainigs abgehalten und es werden Freizeitangebote wie Sport oder Filmabende angeboten. "Es ist schön zu sehen, dass das InFö nicht nur Bildungsangebote liefert, sondern darüber hinaus auch den Zusammenhalt stärkt. Hier können wichtige soziale Netze entstehen, auf die die Migrantinnen und Migranten später zurückgreifen können", so Monika Bormann MdL.

 


 

17.09.2009

Ökologischer Rundgang mit Ministerin Gönner

Monika Bormann MdL, Umweltministerin Tanja Gönner MdL, Regierungspräsident Hermann Strampfer


In den Bundestagswahlkampf für Annette Widmann-Mauz stiegen am 17. September Monika Bormann MdL und Umweltministerin Tanja Gönner MdL auf Schloss Hohenentringen ein. Gut 50 Interessierte begleiteten die beiden Landespolitiker auf einem ökologischen Landschaftsrundgang mit dem Landschaftsführer Jan Bong.

„Gehst Du nach Hohenentringen, nimm einen Pullover mehr mit“, hatte Monika Bormann MdL die effektivste Heizung für das Jahrhunderte alte Schloss benannt. Die Ministerin warf zusätzlich einen Blick auf den gar nicht so unmodernen Ofen und erläuterte daraufhin die Klimapolitik der Landesregierung. Im Gegensatz zum Bundesgesetz habe sich die baden-württembergische Lösung durch eine Offenheit ausgezeichnet, die die Bürgerinnen und Bürgern zum Nachdenken angeregt hat, weil offen gelassen wurde, wie die geforderten Energie-Einsparungen erreicht werden.

Gönner verteidigte das noch notwendige Festhalten an der Atomkraft und nannte es verantwortungslos, wenn von Seiten der Grünen einfach so getan werde, als sei das Problem mit der Radioaktivität gelöst, wenn die Kraftwerke abgeschaltet werden und als Alternative zudem erst einmal nur der Bau von Kohlekraftwerken zur Verfügung stünde.

Aufklärend die Worte der Ministerin in Bezug auf die Geothermie: Der Schutz des Grundwassers sei die oberste Maxime. Nicht nur das Beispiel Staufen zeige, wie wichtig es ist, Vorsicht walten zu lassen und Teile des Landes als nicht für die Geothermie geeignet auszuzeichnen.

Nachdenklich noch die Ministerin, was großflächige Solar-Parks angeht. Baron von Ow selbst, der Herr des Schlosses Hohenentringen, hätte gerne einen solchen schon verwirklicht. Wegen fehlender Bebauungspläne konnte er das Projekt, welches weniger Fläche verbrauchen würde als der Mais-Anbau für den gleichwertigen Betrieb einer Biogas-Anlage, aber bislang nicht in die Realität umsetzen. Hier scheinen die Weichen im Süden der Republik noch nicht gestellt zu sein und ist die Diskussion entbrannt, ob das kleinflächig parzellierte und landschaftlich reizvolle Ländle für diese Technologie überhaupt geeignete Flächen zur Verfügung hat.

 


 

15.09.2009

Unterwegs im Bodenseekreis

 

Mitglieder des Arbeitskreises Innenpolitik mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus dem Bodenseekreis


Anlässlich der Fraktionsklausur in Friedrichshafen trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Innenpolitik mit den Bürgermeistern des Bodenseekreises zu einem kommunalpolitischen Gespräch. An der Vor-Ort-Aktion in Bermatingen nahm auch unsere Landtagsabgeordnete Monika Bormann teil.

Um sich ein Bild von der dort dem S-Bahn-Verkehr ähnlichen Anschlussstruktur zu machen, nahmen die Abgeordneten für ihre Vor-Ort-Aktion die Bahn. So konnte auf der Fahrt von Friedrichshafen nach Bermatingen Geschäftsführer Jürgen Löffler seinen Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben – kurz „bodo“ – vorstellen, dessen Verbundgebiet deckungsgleich mit dem Landkreis Ravensburg und dem Bodenseekreis ist.

In Bermatingen angekommen wurden die Abgeordneten von nahezu allen Bürgermeistern des Landkreises empfangen. Im anschließenden Gespräch ging es insbesondere um die Innere Sicherheit, aber auch um die Dienstrechtsreform sowie die Straßen- und Schienenverkehrsprojekte der Region. Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer darin, dass die flächendeckende Kriminalitätsprävention gestärkt und eine Vernetzung der unterschiedlichen sozialen Maßnahmen erfolgen müsse.

Bei der Fraktionsklausur in Friedrichshafen sprach auch der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, mit den Landtagsabgeordneten der CDU. Grube wolle die Bahn als sympathisches Unternehmen profilieren, berichtet Monika Bormann MdL aus dem Gespräch. So stehe laut Grube Gewinnorientierung nicht im Gegensatz zu Pünktlichkeit und Dienstleistung. „Das grünste aller Projekte“, habe Grube die Umgestaltung des Stuttgarter Bahnhofs zusammen mit dem Neubau der Strecke Wendlingen-Ulm genannt. 18 Millionen PKW-Fahrten sollen durch das Projekt Stuttgart 21 überflüssig und damit 70000 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen werden.

 


 

12.09.2009

Sommerwanderung der CDU-Landtagsfraktion

Sozialministerin Monika Stolz MdL, Martina Müller (CDU-Stadtverbandsvorsitzende Rottenburg), Monika Bormann MdL, Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB, Stefan Mappus MdL (Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag)


Wie in jedem Jahr wanderte die Landtagsfraktion der CDU in diesem Jahr wieder in der letzten Sommerferienwoche durch Baden-Württemberg. Nachdem im vergangenen Jahr der Westweg erlaufen war, schnürten die Abgeordneten diesmal die Wanderschuhe, um sich vom Schwarzwald auf den Weg ins Allgäu zu machen. Zahlreiche Mitwanderer konnten sich auf diesem Weg wieder über die Arbeit der Fraktion im Landtag informieren. Nach vier Tagen empfing Monika Bormann MdL die Wanderer zum gemütlichen Abschluss der diesjährigen Etappe am Fuß der Wurmlinger Kapelle. Von Tübingen wird es im kommenden Jahr auch weiter gehen. Schon jetzt ergeht herzliche Einladung, sich die letzte Sommerferienwoche zum Mitwandern frei zu halten.

 


 

10.09.2009

„Gesund erziehen“

Schulleiter Hans-Joachim Seidel, Ulrich Reißler, Monika Bormann MdL, Dieter Kötter

 

Am 10. September 2009 besuchte Monika Bormann MdL die Freie Waldorfschule Tübingen. Die Schule wurde 1955 gegründet und wird von 811 Schülern besucht.

Das Schulgeld ist nach dem Einkommen der Eltern sowie nach der Anzahl der Geschwister gestaffelt. „Wir wollen ein sozial möglichst verträgliches Schulgeld. Gleichzeitig soll es aber auch ein Solidarbeitrag sein. Der niedrigste Regelbeitrag für ein Kind liegt bei 66 €. Für zwei und mehr Kinder wird das Schulgeld lediglich auf 92 € erhöht“, erklärte Schulleiter Hans-Joachim Seidel.

Die Waldorfpädagogik zielt nicht nur auf reine Wissensvermittlung ab, sie nimmt auch Rücksicht auf die fortschreitenden Entwicklungsstufen der Kinder: „Das Hauptanliegen der Schule ist es, Kinder gesund zu erziehen. Die Entwicklung der Schüler steht im Vordergrund, der Leistungsdruck kommt noch früh genug“, so Finanzvorstand Ulrich Reißler.

Ein großes Problem für die Schule stellt der akute Lehrermangel dar. Lehrer verdienen an einer Waldorfschule im Schnitt deutlich weniger als Lehrer an staatlichen Schulen. Waldorflehrer Dieter Kötter: „Durch die Unterbezahlung werden vor allem die jungen, motivierten Lehrer abgeworben. Wir sind dringend auf den Landeszuschuss angewiesen.“ Der Landeszuschuss gehe aber von reinen Personalkosten aus, Verwaltungskosten seien damit noch lange nicht gedeckt. Monika Bormann MdL versprach, sich für mehr Transparenz von Seiten der Landes her einzusetzen: „Ich werde dieses Thema auf jeden Fall in die Fraktionsklausur nächste Woche einbringen. Gerade im Hinblick auf den kommenden Doppelhaushalt ist es wichtig, das direkte Gespräch zu suchen.“

 


 

08.09.2009

Studieren im Zeichen der Nachhaltigkeit

Professor Stefan Ruge, Kanzler Dieter Kienzle, Monika Bormann MdL, Sabine Kurtz MdL, Rektor Prof. Dr. Bastian Kaiser

 

Am Dienstag, den 8. September 2009 besuchten Monika Bormann MdL und ihre Kollegin Sabine Kurtz MdL die Forsthochschule Rottenburg. Rektor Prof. Dr. Bastian Kaiser und Kanzler Dieter Kienzle berichteten zunächst über die neuen Studiengänge, die an der Hochschule für Forstwirtschaft geschaffen wurden: neben dem klassischen Studium der Forstwirtschaft kann man hier auch einzigartige Fächer wie „Ressourcenmanagement Wasser“ oder „BioEnergie“ studieren. Alle neuen Studiengänge wurden in Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickelt. Monika Bormann lobte diese Anpassungsfähigkeit der Forstfachschule: „Mit der Entwicklung dieser neuen Studiengänge kann die Hochschule perfekt auf den Bedarf in der Wirtschaft reagieren.“

Die Fachhochschule für Forstwirtschaft Rottenburg wurde von der UNESCO für ihr Projekt „Hochschule Rottenburg – Kompetenzzentrum nachhaltiger Wald- und Holzwirtschaft sowie regenerativer Energiewirtschaft“ ausgezeichnet. Außerdem gewann die Hochschule letztes Jahr in dem Wettbewerb „Profil und Kooperation – Exzellenzstrategien für kleine und mittlere Hochschulen“ 400.000 Euro. Dieses Geld wurde komplett in den Bau eines neuen Zentrallabors investiert. Aus dem Konjunkturpaket II flossen weitere 2,5 Euro in den Neubau, das Land investierte zusätzlich noch 850.000 Euro.

Nach dem Gespräch besichtigten Monika Bormann MdL und  Sabine Kurtz MdL den Neubau der Forsthochschule. „Wir rechnen damit, dass die Baumaßnahmen in einem Jahr abgeschlossen sein werden“, freute sich Rektor Prof. Dr. Bastian Kaiser.

 


 

28.08.2009

Monika Bormann MdL im Haus der kleinen Forscher


U.a. mit Monika Bormann MdL, Oberbürgermeister Stephan Neher (Mitte), Kindergartenleiterin Birgit Haug, Orsvorsteher Ludwig Wellhäuser (rechts)

Am 28.08.2009 besuchte Monika Bormann MdL zusammen mit Oberbürgermeister Stephan Neher und Ortsvorsteher Ludwig Wellhäuser den städtischen Kindergarten „Hintere Wiesen“ in Seebronn. Der Kindergarten ist die erste regionale Einrichtung, die die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ erhalten hat. Diese Auszeichnung wurde von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher e.V.“ und dem Netzwerk der IHK Reutlingen „Haus der kleinen Forscher Neckar-Alb“ vergeben. Ziel ist es, an Projekttagen den Kindern Naturwissenschaft und Technik nahe zu bringen. Projekttage werden jeweils zweimal pro Woche angeboten. Die Kinder werden in drei Gruppen mit jeweils sechs Kindern eingeteilt. Jede Gruppe wird von einer Erzieherin geleitet, die in regelmäßigen Workshops eine fundierte naturwissenschaftliche Fortbildung für verschiedene Themenbereiche erhält. Zusammen werden nun Experimente zu einem bestimmten Thema durchgeführt.

Wichtig ist auch das Multiplikatorensystem: wenn Kinder an einem Projekttag fehlen, erklären ihre Altersgenossen ihnen unter Aufsicht der Erzieherinnen die Experimente erneut. So werden Wissen gefestigt und sprachliche Fertigkeiten ausgebaut.

„Unser Ziel ist es, dass die Kinder Anerkennung und Wohlbefinden erfahren, dass sie lernen, mit anderen zu leben und dass sie neugierig die Welt entdecken.“, erklärte Kindergartenleiterin Birgit Haug.

Basisprojekte sind im Kindergarten „Hintere Wiesen“ neben dem „Haus der kleinen Forscher“ ein Chorprojekt, die Vorstellung eines bestimmten Berufsbildes („rund um das Auto“) sowie die Initiative der Landesstiftung „Bewegung und Ernährung“.

Monika Bormann MdL lobte die Einrichtung: „Durch ein Netzwerk wie das ‚Haus der kleinen Forscher’ werden schon die Kleinsten ans Lernen und Experimentieren herangeführt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung.“

 


 

24.08.2009

Monika Bormann MdL in den Bundesvorstand der CDU-Frauen-Union gewählt

FU-Bundesvorsitzende Maria Böhmer, FU-Landesvorstandsmitglied Roswitha Schenk, Andrea Krueger MdL, FU-Bezirksvorsitzende von Nordwürttemberg und Monika Bormann MdL

 

Beim 28. Bundesdelegiertentag der CDU-Frauen-Union (FU) in Duisburg wurde Monika Bormann MdL in den Bundesvorstand der FU gewählt. Die Tübinger Abgeordnete kandidierte zum ersten Mal für ein Beisitzer-Amt und erhielt auf Anhieb 75 Prozent der abgegebenen Stimmen – ein großer Erfolg.

Die Kernthemen Familie, Bildung und Integration werden die Schwerpunkte ihrer Arbeit im Bundesverband der FU sein. Gerade die Bildung und Betreuung von Kindern stehen bereits im Fokus der Landtagsarbeit von Monika Bormann MdL.

Laut der einstimmig verabschiedeten „Duisburger Erklärung“ will die FU künftig auch verstärkt die Teilhabe von zugewanderten Frauen und Mädchen aus allen Kulturkreisen am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben fördern und fordert deshalb eine Bildungs- und Ausbildungsoffensive für Migrantinnen. Die Unions-Frauen bauen auf die zentrale Rolle der Migrantinnen im Integrationsprozess innerhalb der Zuwandererfamilien.

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland – das heißt auch 60 Jahre Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz, 60 Jahre aktive Familienpolitik der Union, fünfzehn Jahre aktive staatliche Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau sowie vier Jahre Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aber die Frauen haben bei der Formulierung ihrer Programmatik für die kommenden Jahre nicht nur an Deutschland gedacht. Eines ihrer zentralen Anliegen ist die Stärkung der Frauen in den Entwicklungsländern; dort vor allem im ländlichen Raum. So setzt sich die FU international für die Stärkung von Frauenrechten ein, um Armut zu bekämpfen.

 


 

26.06.09

Zweisprachig von klein auf

CDU-Podium


Gemeinsam besuchten Annette Widmann-Mauz MdB und Monika Bormann MdL die Grundschule an der Hügelstraße. Neben einem Ganztagesangebot gibt es hier zwei Züge, zum einen den Musikzug, zum anderen den Bilingualen Zug.

Rektorin Barbara Hennig-Christ führte die beiden Politikerinnen durch ihre denkmalgeschützte Schule aus dem Jahr 1965. 50 Prozent der Kinder, so erzählte sie, hätten Wurzeln im Ausland und könnten in 22 verschiedenen Sprachen sprechen. Im Unterricht der Klasse 1b sind es immerhin zwei: Deutsch und Englisch.

Als Schulversuch ist diese Klasse genehmigt worden. Allerdings, so Hennig-Christ, fehle die wissenschaftliche Begleitung. Die sei sehr teuer, wäre aber dringend notwendig. Nicht nur, weil offenbar mehr Kinder von Ausländern für den bilingualen Zug angemeldet werden. Stellt der Umweg über eine dritte Sprache also den direkten Weg in die Integration dar? „Wir können es doch auch nicht“ – diese Erkenntnis hätte jedenfalls unter den deutschen und den Migrantenkindern schnell dafür gesorgt, dass ganz anders miteinander umgegangen wurde. Kinder, die in Deutsch schlecht sind, erwiesen sich in Englisch als Klassenbeste. Eine einfache Evaluation reiche hier nicht aus, meint die Rektorin.

Die Lehrerinnen und Lehrer stünden wegen des Umstands, den Unterricht in einigen Fächern auf Englisch zu halten, auch vor ganz neuen Herausforderungen, die ein Schnellkurs nicht zu meistern helfe. Hennig-Christ: „Wer seit dem Abitur nicht mehr Englisch gesprochen hat, kann nicht auf Englisch unterrichten“. Die Didaktik des bilingualen Lehrens und Lernen müsse eben beherrscht werden. Das Europalehramt sollte daher Voraussetzung für das bilinguale Unterrichten sein.

Dass der Bedarf da ist, zeigt sich in den bilingualen Kindergärten, die von unten nachwachsen und die Schulen in Zugzwang bringen. Bedarf gibt es offensichtlich auch an der Ganztagesbetreuung. Und da seien es nicht nur die Kinder, die daheim schlecht betreut und im wahrsten Sinne des Wortes von der Straße geholt würden. Eine Mutter, so berichtet Hennig-Christ, habe ihr gesagt, sie hätte nie gedacht, dass sie ihren Sohn in der Ganztagesschule anmelden würde, aber sie nutze jetzt die Chance, um mehr zu arbeiten.

Keinen Bedarf gibt es an der Hügelschule dagegen an Bier- und Wodkaflaschen, die an den Abenden, an denen die Disco „Top 10“ geöffnet hat, im Schulhof herumliegen. Hennig-Christ über einen angedachten Zaun um die Schule: „Mittlerweile denke ich, muss man die Kinder schützen – auch wenn es aussieht wie in einem Gefängnis“.



17.06.09

Netzwerke für Frauen

CDU-Podium


Am 17. Juni 2009 war Monika Bormann MdL zu Gast bei der IHK Reutlingen. Karin Goldstein (Bereichsleiterin für Starthilfe und Unternehmensförderung) hatte Unternehmerinnen und Selbständige aus der Umgebung zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen.
Thematisiert wurden die aktuelle Situation der Unternehmen und die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Karin Goldstein wies darauf hin, dass Frauen nach wie vor in Führungspositionen unterrepräsentiert sind. Ein Grund dafür seien fehlende Netzwerke. Einig waren sich die Frauen auch darüber, dass die Situation von Müttern beim Wiedereinstieg in den Beruf oft mit einer schlechteren Bezahlung ausgenutzt wird.
Monika Bormann MdL stimmte zu: „Nach wie vor ist die Situation von Müttern nicht zufrieden stellend. Deswegen setze ich mich im Landtag für die unterhälftige Teilzeitbeschäftigung ein. Wir müssen in der Politik die Rahmenbedingungen so schaffen, dass sich Frauen frei und ohne Nachteile entscheiden können, ob sie ihre Kinder selbst zu Hause betreuen möchten oder Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen.“ Monika Bormann MdL versprach, für den Kreis der Unternehmerinnen und Selbständigen einen Landtagsbesuch in Stuttgart zu organisieren. Dabei bekämen die Frauen auch die Gelegenheit, mit einem Vertreter des Wirtschaftsministeriums zu sprechen und direkt ihre Anmerkungen und Forderungen vorzubringen.



06.05.2009

CDU-Podium über das Thema „Behinderung“

CDU-Podium
Franka Rößner, Elke Picker und Monika Bormann MdL


Am 6. Mai fand im Rottenburger Martinshof ein CDU-Podium zum Thema „Behinderung – Chance oder Belastung“ statt. Zu dieser Veranstaltung waren drei Rednerinnen eingeladen, die sich privat oder beruflich mit dem Thema „Behinderung“ auseinandergesetzt haben.

Monika Bormann MdL sprach als erste der drei Frauen über die Behinderten-Politik der Landesregierung von Baden-Württemberg: In Baden-Württemberg gibt es seit Herbst 2008 einen Behindertenbeauftragten in jedem Landkreis. Außerdem investiert das Land viel Geld in familienentlastende Dienste, deren Netz landesweit von 150 Trägern der Freien Wohlfahrtspflege geknüpft wird. Dafür stellt das Land derzeit 2,4 Mio. € zur Verfügung. Monika Bormann MdL verwies auch auf die 34 Frühförderstellen und die 28 sonderpädagogischen Beratungsstellen im Land, die die Chance auf Rehabilitation erheblich erhöhen würden. Die Unionspolitikerin betonte, dass „Behinderung“ immer auch die Frage nach dem Menschenbild und nach dem Grad der Humanität, der in einer Gesellschaft gelebt wird, stelle: „Wenn behinderte Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen werden, ist dies letztendlich auf das Versagen der gesunden Menschen zurückzuführen.“
Elke Picker, langjährige Elternbeiratsvorsitzende und Mutter eines behinderten Kindes, sprach anschließend über ihre persönlichen Erfahrungen mit behinderten Menschen: „Ein behindertes Kind kann Partnerschaft und Familienleben erheblich belasten. Aber durch den Umgang mit einem behinderten Menschen erlangen die anderen eine hohe soziale Kompetenz.“ Abschließend referierte Franka Rößner, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Grafeneck, über die Verbrechen der Nationalsozialisten an körperlich und geistig behinderten Menschen: „Die historische Lehre aus Grafeneck ist für mich, den heutigen Umgang mit Minderheiten kritisch zu reflektieren.“



29.04.2009

Mit Staatssekretär Rudolf Köberle MdL bei der Firma Ensinger


Bei Firma Ensinger
Monika Bormann MdL und Staatssekretär Rudolf Köberle MdL bei der Firma Ensinger


Wenn auch die Wirtschaftskrise der Firma derzeit einen Umsatzrückgang von gut 40 Prozent verschafft hat und die neue Halle in Ergenzingen ziemlich leer dasteht: Der Unternehmensgründer Wilfried Ensinger und sein Sohn und Nachfolger Klaus Ensinger haben ihren neuen Standort im Kreis Tübingen einer ganz eigenen Philosophie unterworfen.

Licht und Durchblicke prägen das Erscheinungsbild des neuen Spritzgusswerks. Ordnung, Sauberkeit und Qualität der Produkte sollen auf diese Weise dauerhaft erhalten werden. Abgeschaut hat man sich die Methoden in Japan. Den Mitarbeitern gefalle die ungewohnte Offenheit inzwischen, meint Werksleiter Reimar Olderog, dem selbst auch jeder der 120 Beschäftigten auf den Schreibtisch schauen kann.

Eine Handvoll Stellen konnte Ensinger in Ergenzingen bereits schaffen. Zum Zeitpunkt des Besuchs der Landespolitiker herrschte jedoch Kurzarbeit. Dennoch: Das Werk ist auf Wachstum ausgerichtet und die weltweit 1850 Mitarbeiter beschäftigende Ensinger GmbH möchte Arbeitsplätze im Kreis Tübingen schaffen. Außerhalb des Stuttgarter und Sindelfinger Ballungsraums hofft sie, hier qualifizierte Arbeitskräfte zu finden



30.03.2009

Minister Peter Hauk MdL besuchte auf Einladung von Monika Bormann MdL den Wahlkreis Tübingen


Besuch von Minister Peter Hauk MdL
Monika Bormann MdL und Minister Peter Hauk MdLbeim OGV Mössingen


Die erste Station war die Rottenburger Direktmarketing-Firma Knoll. Der Minister führte mit Direkt Center-Chef Dominikus Knoll und Vizepräsident Dirk Wolf ein Gespräch über aktuelle Fragen zum Thema Datenschutz.

Das Unternehmen sieht seine rund 200 Arbeitsplätze durch das neue Datenschutzgesetz des Bundes in Gefahr. Minister Hauk setzte sich starbraucherschk für den Verutz ein, signalisierte jedoch gleichzeitig bei entsprechenden Vorschlägen Gesprächsbereitschaft. Auch Landtagsabgeordnete Monika Bormann war der Meinung, informationelle Selbstbestimmung müsse ein Grundrecht jedes Einzelnen bleiben.

Als nächstes stand eine Betriebsbesichtung bei der Firma Wodtke in Hirschau auf dem Programm. Die Firma ist seit 20 Jahren ein Impulsgeber im Holz-Pellets -Bereich und bekennt sich zum Standort Deutschland sowie zum ältesten Brennstoff der Menschen: Holz. Neben dem Geschäftsführer des Deutschen Energie- Pellet-Verbands, Martin Bentele, hatte Christiane Wodtke weitere Fachleute zum Gespräch mit den Landespolitikern eingeladen. Minister Hauk informierte sich über CO2-neutrale Holzheizsysteme und wies darauf hin, dass auch mit traditionellen Brennstoffen geforscht werden müsse.

Die nächste Station war die Betriebsbesichtung bei Hofbauer Martin Lutz in Ofterdingen. Der Traditionsbetrieb, den die Familie Lutz seit Jahrzehnten bewirtschaftet, wird von vier Säulen getragen: Landwirtschaft, Fotovoltaik, Brennerei und Pferdehaltung. Seit 18 Jahren wird auf dem Hof heilpädagogisches Reiten praktiziert. Dafür stehen 35 Pferde zur Verfügung.

Neben der Landwirtschaft spielt auch der Obst- und Gartenbau eine große Rolle im Albvorland. Nirgends sonst gibt es derart viele Streuobstwiesen. Bei einer Besichtigung des Mössinger Lehrgartens „Im weiten Hardt“ und einem Gespräch mit Mitgliedern des Mössinger und Belsener OGV zeigte Hans Wener, wie Ostbäume professionell geschnitten werden. Minister Hauk versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Streuobstlandschaften erhalten bleiben: „Streuobstwiesen leisten auch einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Vogelschutz.“

In der Gaststätte Sonne in Mössingen-Belsen ließ man den Tag mit Mitgliedern des OGV Mössingen und des OGV Belsen mit Gesprächen über Landschaftspflege ausklingen.



12.03.2009

Staatssekretär Dr. Dietrich Birk MdL und Monika Bormann bei der Eberhard-Karls- Universität Tübingen


In der Universität Tübingen
Staatssekretär Dr. Birk MdL und Monika Bormann MdL zu Gast bei Rektor Engler


Am 12. März besuchte Staatssekretär Dr. Dietrich Birk MdL auf Einladung von Monika Bormann MdL die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Rektor Prof. Dr. Bernd Engler unterrichtete die Landespolitiker über die Hochschulfinanzierung und das Projekt „Campus 2020“.

Durch strukturelle Defizite verliert die Universität an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Bei einem Rundgang durch das Institut für Geowissenschaften erklärte Rektor Prof. Dr. Bernd Engler den Abgeordneten: „Die Geowissenschaften sind in verschiedenen Gebäuden über die ganze Stadt verstreut, was dieZusammenarbeit deutlich erschwert. Außerdem sind die meisten Laboratorien zu klein und mit völlig veralteten Geräten ausgestattet.“ Monika Bormann MdL: „Ich bin froh, dass wir durch das Konjunkturpaket des Landes rund 40 Mio. Euro für Baumaßen in die Universität investieren können. Hier sind Veränderungen dringend notwendig.“ Mit ihren 183 Gebäuden hat die Universität hohe Bewirtschaftungskosten. Das Projekt „Campus 2020“ sieht eine Konzentration der Gebäude im Bereich Wilhelmstraße-Hölderlinstraße vor. Die dort stehenden Gebäude werden zum größten Teil durch Neubauten ersetzt. Durch diesen strategischen Umbau der Universität kann langfristig Geld eingespart werden.

Monika Bormann MdL und Staatssekretär Dr. Dietrich Birk MdL wollen dieses Vorhaben auch weiterhin unterstützen. An der Universität waren im Wintersemester 2008/2009 mehr als 23 000 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Die Hochschule bietet über 240 Studiengänge an.



09.03.2009

Kultusminister Helmut Rau MdL auf Einladung von Monika Bormann MdL im Martinihaus


Kultusminister Helmut Rau MdL zu Besuch
Monika Bormann MdL und Kultusminister Helmut Rau MdL

Anfang März besuchte Kultusminister Helmut Rau MdL auf Einladung von Monika Bormann MdL das Musische Internat Martinihaus und ließ sich von Direktor Josef Albrecht diese Traditions-Einrichtung zeigen.

Priester gehen heute aus dem Martinihaus zwar nicht mehr so viele hervor wie in früheren Zeiten. Dafür besuchen heute immer mehr Haupt- und Realschüler diese Rottenburger Institution. Im Gegensatz zu anderen Internaten ist der Zuspruch daher gleich bleibend hoch; nur wenige Internate nehmen Hauptschüler auf.

Direktor Albrecht gab dem Minister zu bedenken, wie wichtig es sei, die Internate bei der laufenden Schuldiskussion nicht zu vergessen. Denn die Internate böten nicht nur schulische sondern auch außerschulische Ganztagesbetreuung. Es sei daher schade, dass Einrichtungen dieser Art auch aus dem finanziellen Fokus geraten seien. Dies vor allem deswegen, weil sie nicht nur den Landkreisen zu sparen helfen würden: Schüler, die einer Ganztagesbetreuung bedürften, aber nicht auf ein Heim angewiesen seien, fielen durch das gewöhnliche Raster durch, so Albrecht, könnten aber von Internaten aufgefangen werden. Ebenfalls ein finanzieller Aspekt, aber auf Seiten der Eltern der Internatsschüler, sei die versteckte Armut. Albrecht sprach von vielen Fällen armer Eltern, weshalb er sich nach bayerischem Vorbild ein Schüler-Bafög für herausragende Schülerinnen und Schüler wünscht. Die beiden Landespolitiker nahmen die Anregungen mit nach Stuttgart.

Später am Abend waren von Monika Bormann MdL die Rektoren aller Schulen aus dem Landkreis Tübingen zu einem ausführlichen sachlichen Gespräch mit Kultusminister Helmut Rau MdL eingeladen.

Eine knappe Stunde nahmen sich der Minister exklusiv für die Rektoren der Hauptschulen Zeit, da ihre Schulart in der öffentlichen Debatte immer am Schlechtesten abschneidet. Das sei nicht gerecht in Bezug auf die Arbeit, die an den Hauptschulen geleistet werde, so Rau. Ziel all seiner Bemühungen sei, „dass die Kinder im Land eine möglichst gute Unterstützung erfahren, eine Unterstützung derer sie bedürfen“.

Verwundert stellte er fest, dass bei der Berichterstattung über einzelne Schulen sich immer zeige, wie positiv auch die Hauptschule dargestellt werden könne. Rau: „Jeder akzeptiert, was die einzelne Schule leistet und den Jugendlichen für Chancen eröffnet. Die einzelne Schule kann für sich ein tolles Image aufbauen“. Nur die Hauptschule an sich komme immer schlecht weg.

Eine entscheidende Rolle im Zuge der Bildungsreform falle daher auf die Realschule. Die Grundüberlegung sei daher gewesen: Es gibt keine Hauptschule, sondern Realschulen verschiedener Ausrichtung – einige von ihnen bieten auch den Hauptschulabschluss an. Damit verbunden ist der Einstieg in eine neue Lehrerausbildung, bei der Haupt- und Realschullehrer gemeinsam ausgebildet werden. 2016 sollen die ersten Lehrerinnen und Lehrer an die Schulen kommen.
Doch: „Sie können eine Schule nie komplett erfinden. Deswegen werden wir uns immer eine gewisse Flexibilität bewahren“.

In einem zweiten Teil des Abends sprachen Monika Bormann MdL und Minister Rau mit rund 50 Rektoren, Schulamtsleitern und Kommunalpolitikern über die Bildungsoffensive und die vier Säulen, auf denen diese ruht: Neben der Qualitätsentwicklung der Schulen und des Unterrichts geht es um größere Selbständigkeit der Schulen. Dafür gilt es auch in der Personalentwicklung Weichen zu stellen. Vierte Säule ist die Hauptschule.

Von den vielfach zitierten skandinavischen Vorzeigeländern hält der Minister übrigens nicht viel: In Finnland funktionierten beispielsweise die Übergänge nicht. Während Baden-Württemberg eine Jugendarbeitslosigkeit von fünf Prozent aufweise, liege die in Finnland bei 20 Prozent. In Schweden würden immer mehr Schüler die Gesamtschule ohne jeden Abschluss verlassen. Insofern zeigt die Debatte um die Bildungsoffensive, dass noch nicht alle Probleme gelöst sind, aber der eingeschlagene Weg nicht der falsche ist. Monika Bormann MdL: „Das Gespräch mit den Pädagogen aus dem Kreis hat uns zuletzt auch noch einige Bedürfnisse der Lehrer offenbart, die wir in die Beratungen mit hinein nehmen werden“.



06.03.2009

Monika Bormann MdL bei der Mössinger Tafel


Bei der Mössinger Tafel
Monika Bormann MdL und Peter Looser


Am 6. März 2009 besuchte Monika Bormann MdL die kürzlich eröffnete „Mössinger Tafel“ im Don-Bosco-Gemeindehaus. Peter Looser (Vereinsvorsitzender der „Mössinger Tafel“) schätzt die Zahl für die Bedürftigen, die im Tafelladen einkaufen, auf 1 800 bis 2 000 Menschen.

Lebensmittel, die bei den örtlichen Bäckern und Discountern nicht mehr verkauft werden können, werden von ehrenamtlichen Helfern abgeholt und zum Tafelladen gebracht. Dort werden sie preisgünstig verkauft.
Wer im Tafelladen einkaufen will, muss vorher einen Ausweis beantragen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Lebensmittel nur an Bedürftige abgegeben werden. Von den rund 80 ehrenamtlichen Helfern der Tafel sind 15 gleichzeitig selbst Kunden im Tafelladen. „Dadurch, dass sie hier mitarbeiten können, können diese Menschen ihr Selbstwertgefühl stärken“, so Looser. Anfang nächsten Jahres soll die Tafel in den Ratskeller umziehen. Peter Looser: „Wir freuen uns auf den Umzug. Im Ratskeller haben wir mehr Platz für unseren Tafelladen.“

Der Nutzungsvertrag mit dem Don.Bosco-Haus läuft im August diesen Jahres aus, allerdings so Looser, ist er zuversichtlich, dass die „Mössinger Tafel“ bis zum Umzug in den jetzigen Räumen bleiben kann.



05.03.2009

Monika Bormann MdL besucht Altinger Schule


Besuch der Altinger Schule
Rektor Ulrich Scheufele, Monika Bormann MdL, und stellvertretende Schulleiterin Tanja Gekeler


Am 5. März 2009 besuchte Monika Bormann MdL die Grund- und Hauptschule in Altingen und informierte sich bei Schulleiter Ulrich Scheufele über das „Altinger Konzept“. Ulrich Scheufele begreift Schule als „Polis im Kleinen“, als einen demokratischen Ort, an dem die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder im Zentrum der Arbeit steht. Die Schüler haben ein Mitbestimmungsrecht, in verschiedenen Gremien können sie direkt ihre Ideen und Wünsche einbringen. Die Schule sollte in erster Linie zu einem Ort werden, an dem sich die Kinder wohl fühlen. Deswegen wurden die Klassenzimmer als Wohn- und Arbeitsräume gestaltet, mit Pflanzen, Sitzecken und Ablagefächer für jeden Schüler. In der Schule sollen Haltungen und Wertvorstellungen wie Gerechtigkeit, Toleranz und Fürsorglichkeit im Alltag gelernt und gelebt werden.
An der Grund- und Hauptschule gibt es jahrgangsübergreifenden Unterricht: Jüngere und Ältere kooperieren, lernen voneinander und entwickeln dadurch soziale Kompetenzen. Für die Altinger Schule wurde ein eigenes Oraganisationskonzept entwickelt, das ein flexibes Umgehen mit Zeit, Arbeit und Inhalt ermöglicht (z.B. Abschaffung des Klingelzeichens). Die Altinger Schüler sollen nicht nur über die Wissens- sondern auch über die Erfahrungsebene lernen, deswegen wurden Projektarbeit und Fächer wie Rhytmik in den Lehrplan integriert.

Für ihr innovatives Konzept und ihre hohe Unterrichtsqualität wurde die Altinger Schule letztes Jahr mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet. Experten aus der ganzen Welt besuchen die Schule und belegen den Erfolg des Altinger Modells. Trotz dieses internationalen Erfolgs des drohen der Schule große Probleme: „Wenn unsere Schule nicht zur Werkrealschule wird, werden die Eltern ihre Kinder hier bei uns nicht mehr anmelden - unabhängig davon, wie gut unser Konzept und unsere Erfolge sind“, so Ulrich Scheufele.

Monika Bormann MdL versprach, sich in dieser Angelegenheit für ein persönliches Gespräch zwischen Minister Helmut Rau MdL (Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg) und Schulleiter Ulrich Scheufele einzusetzen.



05.03.2009

Abgeordnetentag mit Umweltministerin Tanja Gönner

Umweltministerin Tanja Gönner und Monika Bormann MdL bei der Betriebsbesichtigung von Ritter Solar


Erstmals kam ein so hoher Besuch zum größten Arbeitgeber in Dettenhausen, der Firma Ritter Solar. Auf Einladung von Monika Bormann MdL hat Ministerin Tanja Gönner MdL bei dieser Gelegenheit ihre „technischen Kenntnisse deutlich erweitert“, wie sie selbst hinterher sagte.

Die Firma Ritter Solar baut in Dettenhausen Röhrenkollektoren und Pellet-Heizkessel. Zum Paradigma-Konzern gehörend, ist sie gerade dabei, sich weltweit aufzustellen. Neben drei Standorten in Deutschland, gibt es einen in China. Wie die beiden Politikerinnen erfuhren, wird in China zu 95 Prozent für den chinesischen Markt produziert. Der sei nämlich bereits jetzt der größte Solarmarkt und weise eine gute Technikvernetzung auf. Ministerin Gönner: „Bei vielen von uns herrschen noch falsche Vorstellungen“. China ist ein Beispiel dafür, dass der Exportweltmeister auf neue Herausforderungen stößt, wenn andere Länder auch zu exportieren beginnen, weil ihre technischen Leistungen besser geworden sind.

Weil die Dettenhausener Firma – Marktführer im deutschen Vakuum-Röhrenkollektorenbau – 80 Prozent ihrer Anlagen für Altbauten herstellt und vor allem private Häuslebauer zu ihren Kunden zählt, ist sie bisher von der Krise verschont geblieben. Die gewöhnliche Flaute zum Jahresanfang sei heuer sogar ausgeblieben.

„Wir sind hier konkurrenzfähig – weltweit“, sagt Geschäftsführer Axel Nagel, der das Unternehmen (Hauptgesellschafter ist Alfred Ritter) seit seiner Gründung im Jahr 2000 leitet. Und: „Ich würde behaupten, wir produzieren zum gleichen Preis wie in China“.

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg stellt die Firma auch ein Beispiel für gelungene Integration dar. Wolfgang Huber von der CDU Dettenhausen wies extra darauf hin: 21 Nationalitäten zählt man in der Belegschaft von 240 Mitarbeitern.



16.02.2009

Monika Bormann MdL und Staatssekretär Rudolf Köberle MdL informierten sich über B 27-Neubau


B 27 Neubau
Staatssekretär Rudolf Köberle MdL und Monika Bormann MdL in Dußlingen mit Bürgermeister Thomas Hölsch


"Es geht eigentlich um die Wiedervereinigung des Ortes", meinte CDU-Gemeinderat Hermann Vollmer, als Monika Bormann MdL zusammen mit dem für den Straßenbau im Land zuständigen Staatssekretär im Innenministerium nach Dußlingen gekommen war.

Rudolf Köberle MdL, der im vergangenen Jahr noch nicht mit einem Baubeginn im Jahr 2009 rechnen wollte, kam, um sich ein Bild von den Planungen der neuen Tunneltrasse durch den Ort zu machen. Diese erwiesen sich als Meisterleistung. Erklärten die Planer des Regierungspräsidiums doch, es bedürfe zur Fertigstellung des Bauwerks noch vierzehn Bauabschnitte. Genau so oft müsse der Verkehr auch während der Bauarbeiten umgeleitet werden, damit alles perfekt gebaut werden könne. Dank der bereits geleisteten Vorarbeiten durch die Gemeinde Dußlingen dürfte das minutiös geplante Vorhaben ohne größere Probleme durchgeführt werden können. Bis 2013 sollen beide Röhren des neuen Tunnels durch den Ort fertig gestellt sein.

Beeindruckt zeigte sich Rudolf Köberle MdL von den Lärmschutzmaßnahmen, die sogar an der Mittelleitplanke Lärmschutzwände vorsehen. Das gebe es sonst fast nirgendwo, so der Staatssekretär.

Bürgermeister Thomas Hölsch meinte, die Bürger benützten bereits jetzt zur Überquerung der B 27 den künftigen Umweg, weil er das Warten an der bisherigen Ampelkreuzung vermeiden lasse. Insofern ist er zuversichtlich, dass es während der Baumaßnahme nicht zu Problemen im Innerortsverkehr kommt.

Rudolf Köberle MdL: „Heute kann man nicht mehr rücksichtslos einfach eine Straße irgendwo hin bauen“. Das Beispiel Dußlingen zeige, was Straßenplaner heute zu leisten hätten. Für den Ort äußerte er die Hoffnung, dass sich mit der Klarheit im Straßenprojekt nun auch wieder andere Themen eröffnen und sich auch ansonsten etwas im Ort bewegen kann.



16.02.2009

B 28: Monika Bormann MdL ermöglicht Gespräch mit Bürgerinitiative und Rottenburger Stadtverwaltung


Gespräch mit Bürgerinitiative und Rottenburger Stadtverwaltung
Staatssekretär Rudolf Köberle MdL, Monika Bormann MdL und Oberbürgermeister Stepfan Neher


Ein persönliches Gespräch mit Staatssekretär Rudolf Köberle MdL ermöglichte Monika Bormann MdL der Rottenburger Stadtverwaltung sowie der Kiebinger Bürgerinitiative. Thema: Trassenform der geplanten B 28 auf Höhe von Kiebingen. In die Erde soll die Bundesstraße nach dem Willen der Anwohner. Nicht nur wegen des Lärms sondern auch weil die geplante ebenerdige Straße den Ort von seinem Festplatz und seinem Naherholungsgebiet abschneiden würde. Es geht inzwischen nicht mehr um eine Tunnellösung. Eine Versenkung ohne Deckel würde den Kiebingern schon ausreichen und nebenbei die Lärmschutzmaßnahmen der oberirdischen Trassenführung erübrigen. Auch die Stadt Rottenburg würde eine Million Euro zu den fünf Millionen Mehrkosten durch die Tieferlegung beisteuern. Oberbürgermeister Stephan Neher führt daher Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium. Neher: „Unseres Erachtens würde die B 28 gut in das Konjunkturprogramm passen, weil sie eine planfestgestellte Trasse ist“.

Doch Staatssekretär Köberle machte trotz des Einsatzes von Monika Bormann MdL und OB Stephan Neher keine großen Hoffnungen. Die Vorhaben im Konjunkturpaket hätten eines gemeinsam: Sie können sofort umgesetzt werden – „Wo irgendetwas im Spiel ist, was nicht sofort den Bau beginnen lässt, da ist der Bund vorsichtig“, sagte Köberle. Zudem sei mit der B 27 bereits ein Projekt im Kreis Tübingen durch das Konjunkturpaket beschleunigt worden. Mit dem zweiten Konjunkturpaket scheinen überdies keine größeren Projekte mehr gefördert zu werden, weil die Durchfinanzierung für fünf oder mehr Jahre nicht gesichert ist, sondern nur für zwei Jahre. Somit würde für den Bund die Sanierung von Brückenbauwerken im Vordergrund stehen. Köberle hielt es für fraglich, ob es sich bei der gewünschten Tieferlegung nicht nur um städtebauliche Gesichtspunkte handle. Wünsche dieser Art wären nämlich – allein schon wegen der Gerechtigkeit – von der Stadt zu finanzieren. Wenn alle Lärmschutzrichtlinien von der ebenerdigen Trasse eingehalten werden, sehe der Bund keine Notwendigkeit für eine andere Trassierung.

Darüber hinaus verursache das gewünschte Bauwerk 20 Prozent Mehrkosten – „Von uns aus können wir das nicht einfach machen“. Selbst mit der Finanzspritze der Stadt blieben noch Kosten von vier Millionen Euro. Köberle: „Ich schließe es aus, dass das Land hier einspringt“. Das Bundesverkehrsministerium nannte der Staatssekretär die richtige Anlaufstelle. Wenn Rottenburg hier Erfolg habe, gehe dies aber zu Lasten anderer Projekte im Land, weil die dem Land zugeteilten Mittel deswegen nicht aufgestockt werden würden. Der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Rammert, Bernhard Herrmann, gab dem Staatssekretär aber noch einmal zu bedenken: „Es geht hier nicht nur um reine Verschönerungsmaßnahmen“.



13.02.2009

Monika Bormann MdL beim Finale von "Jugend debattiert"

Monika Bormann MdL gratuliert den Schulverbundsfinalisten von Rottenburg


Am 13. Februar 2009 war Monika Bormann MdL zu Gast beim Schulverbundsfinale von „Jugend debattiert“ im Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg.

„Jugend debattiert“ ist nach „Jugend forscht“ der größte Schülerwettbewerb in Deutschland: bundesweit nehmen in diesem Jahr rund 70 000 Schüler teil. Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten dient der sprachlichen und politischen Bildung, der Meinungsbildung und der Persönlichkeitsbildung. Die Schüler müssen sich mit Sachverhalten befassen, kritisch nachfragen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Debattiert werden grundsätzlich politische Themen. Pro Debatte vertreten jeweils zwei Schüler die Pro- und Contra-Seite des Themas. Nach der Debatte werden die Schüler von einer unabhängigen Jury nach vier Kriterien bewertet: im Wettbewerb zählen Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
In Rottenburg wurden die Fragen debattiert, ob Werbung für Alkohol verboten werden solle und ob an deutschen Schulen die Bundesflagge gehisst werden solle. Die Sieger gewannen ein Rhetorik-Seminar und sind für den Landeswettbewerb von „Jugend debattiert“ am 20. März in Stuttgart qualifiziert. Monika Bormann MdL lud alle Schulverbundsfinalisten aus dem Wahlkreis Tübingen zu einem Besuch im Landtag und einem gemeinsamen Essen ein. Sie freute sich besonders über das politische Interesse der Debattanten: „In einem demokratischen Staat brauchen wir Menschen, die kritisch nachfragen, die sich eines Problems annehmen und Lösungsvorschläge einbringen.“ Der Wettbewerb trage dazu viel bei.



09.02.2009

Monika Bormann MdL bei der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule


In der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule

Schullleiterin Cornelia Theune und ihr Stellvertreter Dr. Joachim Friedrichsdorf mit Monika Bormann MdL


ERKO nennt sich ein neues Konzept an der Tübinger Geschwister-Scholl-Schule (GSS). Monika Bormann MdL erkundigte sich im Gespräch mit Schulleiterin Cornelia Theune und ihrem Stellvertreter Dr. Joachim Friedrichsdorf über dessen Einzelheiten. ERKO steht für Erweiterte Kooperation. Ab dem kommenden Schuljahr soll im Rahmen dieses Konzepts eine fünfte Klasse vom Lehrbetrieb auf den Lernbetrieb umgestellt werden. Die ehemalige Gesamtschule geht hier innerhalb der vom Kultusministerium vorgeschlagenen Modelle einen Sonderweg, der nicht nur auf drei Jahre, sondern bis 2016 genehmigt worden ist.
Ein Verhältnis von 70 Prozent Realschulempfehlungen, 15 Prozent Hauptschulempfehlungen und ebenso vielen Gymnasialempfehlungen pro Klasse soll den Erfolg garantieren. Dass gerade die GSS diesen Modellversuch starten kann, liegt zum einen im Vorhandensein aller Schulformen – Theune: „Als andere anfingen, darüber nachzudenken, wussten wir schon Bescheid und konnten schnell planen“ – und zum anderen in den besonderen Tübinger Verhältnissen begründet. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler bekommt in der Universitätsstadt eine Gymnasialempfehlung. ERKO richtet sich somit an solche, die daran zweifeln, ob sie wirklich reif für das Gymnasium sind oder eine Realschulempfehlung bekommen haben, aber danach doch das Abitur anstreben. An den Tübinger Realschulen sei es laut Friedrichsdorf kaum möglich, fit für das Gymnasium zu werden. ERKO bietet explizit die Möglichkeit des Realschulabschlusses mit Oberstufenvorbereitung.

Monika Bormann MdL zeigte sich angetan von dem Projekt; ist sie doch in Rottenburg unter den ersten Befürwortern des Freien Katholischen Gymnasiums gewesen, das wie die Katholische Grundschule ein vernetztes Lernen zum Ziel hat. Als langjährige Elternvertreterin kennt unsere Landtagsabgeordnete Vor- und Nachteile dieser Schulformen. Im Projekt ERKO sieht sie „eine Chance, um die Realschulen zu stärken“. Bisher scheint die Lage insbesondere an der Realschule der GSS desolat. Friedrichsdorf: „Unsere 9. Klassen sind nicht arbeitsfähig“. Grund seien die vielen Überwechsler vom Gymnasium in die Realschule. Sie vergrößerten die Klassen an der GSS nicht nur in einem nicht mehr zu verdauenden Ausmaß, sondern brächten auch ihren Frust und ihr Arbeitsverhalten mit, dass sie im Gymnasium nicht mehr habe weiterkommen lassen, so Friedrichsdorf.



04.02.2009

Monika Bormann MdL besucht Buck-Metallbau


Besuch bei Buck-Metallbau

Monika Bormann MdL mit Unternehmensgründer Alfred Buck und dessen Sohn


Am 4. Februar 2009 war ich zu Besuch bei der Firma „Buck Maschinenbau GmbH & Co. KG“ in Bondorf. Das Familienunternehmen wurde 1958 von Alfred Buck gegründet. Damals stellte die Firma Strickmaschinen, Verpackungsmaschinen und Strickereien für die Textilbranche her. 90% der Aufträge kamen von Textilunternehmen, daher traf die Textilkrise die Firma Buck besonders hart. Alfred Buck konnte das Schlimmste verhindern: er entwickelte ein neues Stricksystem, verkaufte das Patent gegen eine Lizenzgebühr und konnte mit diesem Geld sein Unternehmen retten. Sein Stricksystem wird noch heute eingesetzt.

Heute ist die Firma Zulieferer für die Autoindustrie und stellt beispielsweise Dämpfungselemente oder Dieselpartikelfilter her. In der Firma sind dreißig Mitarbeiter beschäftigt. Vor zehn Jahren eröffnete Alfred Buck mit Unterstützung seines Sohnes, der als Textilingenieur die Firma später übernehmen will, ein Werk in Columbia (USA). Dort werden auf Bondorfer Automationsanlagen Teile aus gestricktem Edelstahldraht gefertigt.

Die jetzige Finanzkrise hat das Unternehmen schwer getroffen: Alfred Buck berichtete, 50% seines Umsatzes seien zurückgegangen, Aufträge habe er noch bis April. Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage zieht der Unternehmer nun Kurzarbeit in Erwägung: „Das Wichtigste ist, dass man nie aufgeben darf. Man muss positiv nach vorne schauen!“ Gegenwärtig denkt Alfred Buck über einen Einstieg in die Medizintechnik nach und hat bereits gemeinsam mit Experten neue Operationsmöglichkeiten für das Implantieren von Bandscheiben entwickelt: „Eine Bandscheibe ist nichts anderes als ein Stoßdämpfer. Und das ist unser Spezialgebiet!“
Noch wartet Alfred Buck auf die Prüfung dieses Verfahrens. Auch wenn keine Zulassung erteilt werden würde, Alfred Buck möchte auf jeden Fall in die Medizintechnik einsteigen: „Als Maschinenbauer habe ich eines erkannt: der Mensch ist die beste Maschine der Welt – wenn sie funktioniert!“



20.01.2009

Monika Bormann MdL bei der Ludwig-Krapf-Grundschule in Tübingen


Besuch in der Ludwig-Krapf-Grundschule

Monika Bormann MdL und Konrektorin Ute Wiest


Konrektorin Wiest meint: „Die Auslese nach drei Jahren ist einfach zu früh“. Die Kinder selbst wollten nicht so früh getrennt werden. Zudem sei es ein Stück Entwertung derer, die nicht auf das Gymnasium dürften. Oft würden die Lehrerinnen daher den Satz hören: „Mein Kind ist kein Hauptschulkind“. Zum einen würde sich dieser auf die Schulart beziehen, zum anderen aber auf die befürchteten Umgangsformen in der Hauptschule. Rektorin von Kutzschenbach erläutert daher die Ideen aus ihrer Schule.

In der vierten Klasse fehlten den Kindern noch die stabilen Beziehungen – ein Problem, das heute wegen der Patchworkfamilien, Scheidungsfälle und arbeitenden Eltern natürlich immer mehr von Bedeutung ist. Oftmals erführen die Lehrerinnen von Problemen daheim und kümmerten sich dann um Lösungen. „Ich kenne meine Kinder“, sagt von Kutzschenbach. Zudem scheinen viele Eltern erst gegen Ende der dritten Klasse zu begreifen anfangen , wie es um ihr Kind tatsächlich steht und mit Maßnahmen beginnen. Von Kutzschenbach ist daher der Ansicht, ein zwölfjähriges Kind könne mit der inneren Gewissheit „ich kann was, nur langsamer“ besser akzeptieren, welche Schule zu ihm passt.

Schon die Ganztagesschule ermögliche es, in einer Klasse die Guten und die Schlechten speziell zu fördern – einem Kind könne in der vierten Klasse schon der Stoff für die fünfte vermittelt werden, einem anderen nochmals der aus der dritten. „Die Schwächeren fühlen sich nicht ausgegrenzt, die Guten entwickeln eine großartige Sozialkompetenz“.

Während die Ludwig-Krapf-Schule noch eine klassische Dorfschule ist – freilich mit Nachmittagsangeboten –, in der sich die Schüler wie in einem Wolkenkuckucksheim fühlen dürfen, bietet die Grundschule am Hechinger Eck modernste Ganztagesbetreuung mit Lehrerinnen und Erzieherinnen. Überall stehen die Türen offen, die Kinder tragen Hausschuhe, es gibt Rückzugsräume und gegessen wird nicht in einer Mensa, sondern in kleinen Gruppen am Esstisch wie daheim. Von Kutzschenbach: „Nur wenn die familiäre Atmosphäre da ist, dann funktioniert die Ganztagesschule“. Zur familiären Atmosphäre gehöre dann auch, dass die Wochenpläne der Schüler zusammen mit den Erzieherinnen abgearbeitet würden: „Wenn Du die Aufgabe fertig hast, dann zeigst Du sie mir“.

In Anbetracht dessen, was die Lehrerinnen und Erzieherinnen leisten, verwundert die niedrige Bezahlung (A 11) doch. Sollten die Hauptschulen weiter an Boden verlieren, müssten die Grundschulen die frei werdenden Lehrer auffangen, könnten diese aber nicht wirklich einsetzen, dabei, so von Kutzschenbach, laufe der Betrieb schon an der Belastungsgrenze, wären zusätzliche Stunden und Angestellte für eine gute Betreuung wichtig.

Und zu Beginn des Jahres schwebt das Damoklesschwert der Empfehlungen über den vierten Klassen. Von Kutzschenbach: „Es ist wieder zum Heulen. Wir haben wieder Kinder, wo ich mir denke: 2, 3 Jahre bei uns noch…“ Was die engagierte Geschäftsführende Rektorin der Tübinger Schulen weiters zu bedenken gibt: „Sechsjährige Grundschulen würden auch die Schulen in den Ortschaften retten“. Denn sobald Klassen zusammengelegt würden, würden die Eltern erst recht weglaufen. Und so wünscht sie sich, wenn die Schüler dann nach der sechsten Klasse in die weiterführende Schule einsteigen dürften, wenigstens mal einen Versuch zuzulassen, wenn Eltern und Schulen dafür sind.



20.01.2009

Monika Bormann MdL erkundigt sich über Ausbildungsstellen


Erkundigung über Ausbildungsstellen

Monika Bormann MdL und Walter Herrmann (IHK)


Über die Lage der Auszubildenden im Wahlkreis informierte sich Monika Bormann MdL Mitte Januar bei Walter Herrmann, der bei der IHK Reutlingen für die Aus- und Weiterbildung zuständig ist. Nachdem es im Jahr 2008 erstmals mehr Lehrstellenangebote als Lehrstellensuchende gab, rechnet er für das Jahr 2009 allenfalls mit einem geringen Rückgang.
2825 Ausbildungsverträge seien in der Region im vergangenen Jahr abgeschlossen worden. Damit sei sogar der letzte Höhepunkt im Jahr 1990 übertroffen worden. Für den Ausbildungsstart im Herbst 2009 hätten insbesondere die großen Betriebe bis Ende Dezember schon zehn Prozent mehr Verträge abgeschlossen als im vergangenen Jahr. Bei den kleineren Betrieben werde das Frühjahr entscheidend sein, so Herrmann: „Im besten Fall rechne ich mit einer Stagnation auf hohem Niveau“. Mitte Januar bot die Lehrstellenbörse 400 freie Ausbildungsplätze an. Ob der starke Zuwachs bei den technischen Berufen weiterhin Trend ist, wird sich noch zeigen. Im vergangenen Jahr sei ein solcher zu beobachten gewesen, weil die Industrie im produktionsnahen Bereich deutlich mehr Verträge abgeschlossen habe.

Ausbildungsberater der IHK, so Herrmann, würden pro Jahr über 100 Kundenbesuche machen, um bei Betrieben für die Ausbildung zu werben. Für Suchende bietet die IHK unter anderem die Lehrstellenbörse an. Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel MdB dies angestoßen hätte, habe sich die IHK auch überlegt, was für die Schwächeren noch gemacht werden könnte. So habe sie vor einem Jahr eine Stelle für Förderschüler eingerichtet. Diese versuche Schritt für Schritt mit den Schulen zusammen einen Zugang zu schaffen. Herrmann: „An der Stelle zwischen Schulen und Betrieben war ein Bedarf“. Ziel sei es daher, die Förderschüler direkt unterzubringen, so dass der Umweg über die Förderberufsfachschule entfalle. Die IHK habe sich daher insbesondere mit Betrieben in Verbindung gesetzt, die in Berufen ausbilden, die für einen Förderschüler leichter machbar sind.

Monika Bormann MdL fragte nach, wie hoch die Abbrecherquote sei. Und hier zeigte sich überraschenderweise, dass diese nicht so hoch zu sein scheint, wie oft vermutet. Nach Herrmanns Aussage liegt sie in allen Ausbildungsjahren auf demselben Niveau, und zwar bei fünf bis sieben Prozent. Dennoch plädiert Herrmann dafür, beim Übergang von der Grundschule auf die Weiterführende Schule genauer hin zu schauen. Dass die Hauptschulen ausbluten, sei kein Wunder, wenn es keine stärkeren Schüler in den Klassen gebe. Wie er sagt, werde durch unkorrekte Empfehlungen ja letztlich das Niveau an allen Schulen gedrückt. In Hinblick auf die Hauptschulen schlägt er daher eine Freigabe der Schulbezirke vor, damit die Eltern entscheiden können, auf welche Hauptschule ihr Kind geht, somit gute Hauptschulen wegen Einzügigkeit nicht mehr vor der Gefahr der Schließung stehen müssten. Der Ruf der Hauptschulen muss gestärkt werden, sagt Herrmann. Und die Grundlagen müssten sie den Schülern beibringen statt großartige Projekte zu machen. Ein Unternehmer habe ihm neulich gesagt: „Lesen, Schreiben, Rechnen müssen sie können“. Herrmann: „Und das heißt Üben, Üben, Üben“. Denn bei der Bewerbung komme es neben der persönlichen Voraussetzung immer noch auf die Zeugnisse an. Die entscheidende Frage heiße nämlich: „Erreicht der Bewerber das Ausbildungsziel?“



15.01.2009

Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion


Klausurtagung der CDU-Landesfraktion

Bürgermeisterempfang in Singen

Vom 13. bis zum 15. Januar 2009 kam die CDU-Landtagsfraktion zu einer Klausurtagung in Singen zusammen.Im Zentrum der Tagung stand für mich die Sitzung meines Arbeitskreises „Innenpolitik“ am 13. Januar, in der wir wichtige landespolitische Themen diskutierten.

Tagesordnungspunkte waren:
-Landeshaushalt 2009
-Konjunkturpaket II
-NATO-Gipfel am 3. und 4. April 2009 in Baden-Baden
-Versammlungsgesetz
-Finanzierung von Stuttgart 21
-Sachstand des Alkoholverkaufsverbots
-Sexualstraftäterdatei („HEADS“)
-Anpassungen bei der Organisation der Regierungspräsidien
-Novellierung des Personenbeförderungsrechts
-Legislativ- und Arbeitsprogramm der EU-Kommission 2009
-Aufnahme von Irak-Flüchtlingen

Am Tag danach fand ein Empfang des Arbeitskreises Innenpolitik statt, zu dem alle Bürgermeister der umliegenden Städte und Gemeinden eingeladen waren. Die Bürgermeister interessierten sich vor allem für die Verwendung des Geldes aus dem Konjunkturpaket II. Das Geld, das ihren Kommunen zukommt, soll vor allem in Schulen, Sicherheit und Verbesserung der Infrastruktur fließen.

Zum Abschluss der Klausur fand ein Gespräch mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch statt. Es wurde über aktuelle soziale, kirchliche und politische Themen gesprochen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz betonte die gemeinsamen Werte von Kirche und CDU, appellierte aber auch an das Verantwortungsbewusstsein: jeder, der sich in die Politik einmische, solle dies kompetent und klug tun.

Bei der Klausurtagung fanden neben der Diskussion über landespolitische Themen auch Vor-Ort-Termine statt, bei denen wir Abgeordneten uns ein konkretes Bild von den Einrichtungen im Raum Singen machen konnten, z.B. bei Schulbesuchen, der Besichtigung des Hegau-Bodensee-Klinikums oder im Gespräch mit Vertretern regionaler Banken.



08.01.2009

"Abstinenz will gelernt sein"


Dreikönigskaffee

Annette Widmann-Mauz MdB, Monika Bormann MdL und Elke Mildner

Zu ihrem traditionellen Dreikönigskaffee lud die Rottenburger Frauen-Union ein. Als Referentin konnte Elke Mildner gewonnen werden, die über ihre sozialen Projekte in Rottenburg berichtete.

Die Vorsitzende der Rottenburg Frauen-Union, Monika Bormann MdL, konnte neben der Bundestagsabgeordneten Annette Widmann-Mauz 45 Interessierte im Hotel Martinshof willkommen heißen, die gespannt auf den Vortrag von Elke Mildner, der Referentin des heutigen Tages, waren. In ihrem Hauptreferat ging E. Mildner auf ihre unterschiedlichsten sozialen Projekte ein. Zuerst sei die therapeutische Wohngemeinschaft „Oase“ für chronisch mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke erwähnt. Diese Einrichtung will den KlientInnen ein abstinentes Leben mit maximaler Freiheit und eine selbstverantwortete Lebensführung ermöglichen und sie in eine Arbeit, Ausbildung oder Umschulung vermitteln. Bereits seit 1981 besteht diese Einrichtung. Seit kurzem unterstützt die Elke- Mildner-Caritas-Stiftung diese Institution bei ihrer therapeutischen und spirituellen Begleitung von Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in Rottenburg und im Landkreis Tübingen. Zur Zeit befinden sich 30 Personen in Betreuung, die sich einem strengen Reglement unterwerfen: Wer in der Oase eine Heimat gefunden hat, darf nicht trinken. Wer rückfällig wird, muss die Einrichtung sofort verlassen, d.h. man verliert sofort das „Dach über dem Kopf“. Eine gegenseitige Kontrolle findet auch unter den Kranken selbst statt. Denn „Abstinenz will gelernt sein“. Dabei ist Alkohol nicht nur in den unteren Schichten zu finden. Eine umfangreiche Aufklärungsarbeit ist unabdingbar, diese gestaltet sich aber schwierig.

Weitere Projekte sind die Katakombe, die die geistliche Heimat der OASE ist. Hier finden sich Alkoholiker und andere in einem umgebauten Mostkeller zum Gottesdienst zusammen, schöpfen gemeinsam Kraft, um die Sucht zu bewältigen. Dann die Kleiderkiste, die Bekleidung für Notdürftige bereit hält und last but not least die Vesperkirche, die einmal im Jahr in Rottenburg ihre Tore öffnet. „Mir gefällt mein Leben“, mit diesen Worten beendete Elke Mildner ihren kurzweiligen Vortrag.



05.01.2009

 

Monika Bormann MdL trifft Interessengemeinschaft B28 Kiebingen

 

Treffen mit Interessensgemeinschaft B28

Am Montag, 5. Januar 2009, traf sich Monika Bormann MdL im Kiebinger Rathaus mit einer Abordnung der „Interessengemeinschaft B28 Kiebingen“ getroffen. Die Gruppe steht dem Neubau der B28 kritisch gegenüber: die bereits planfestgestellte Trasse der B 28 bringt massive Nachteile für Kiebingen mit sich. Nach mehreren Abstimmungsgesprächen zwischen Ortschaftsrat und Regierungspräsidium einigte sich der Gemeinderat Rottenburg nach Abwägung von Wirtschaftlichkeit und Durchsetzbarkeit auf einen Kompromiss: die B 28 neu soll in der Variante 3b gebaut werden (Brücke 20 m breit, Tieferlegung um weitere ca. 4,70m).

Für den Bau müssen noch ca. 4,5 Millionen Euro aufgewendet werden. Im gemeinsamen Gespräch versuchten die Landespolitikerin und die IG B28 zu klären, wie dieses Geld aufgewendet werden kann und auf welche Weise das Vorhaben beim Bund durchsetzbar gemacht werden kann. Monika Bormann versprach, möglichst noch im Januar ein Treffen der IG B28 mit Staatssekretär Rudolf Köberle arrangieren, bei dem die aktuelle Sachlage erörtert und das weitere Vorgehen besprochen werden soll.



20.11.2008

Monika Bormann MdL liest Ergenzinger Grundschülern vor


Die Stiftung Lesen und die Wochenzeitung DIE Zeit hat prominente Persönlichkeiten des politischen Lebens gebeten, in einer Schule vorzulesen.

Vorlesen ist nicht nur fundamental wichtig für die Entwicklung von Sprach- und Lesekompetenz und damit für Bildungsfähigkeit; es macht einfach Freude.
Und das war bei Monika Bormann deutlich zu spüren, als sie 60 Zweitklässlern der Ergenzinger Schule die lustigen „Geschichten von Franz“ vorlas. Für die Landtagsabgeordnete war es ein bildungspolitisches Signal, für die Schüler eine höchst amüsante Unterrichtsstunde.